Vanity Fair - Jahrmarkt der Eitelkeit

- | Großbritannien/USA 2004 | 141 Minuten

Regie: Mira Nair

In der feinen Londoner Gesellschaft des beginnenden 19. Jahrhundert gelingt einer Frau aus einfachen Kreisen der soziale Aufstieg, den sie jedoch durch ihren Übereifer aufs Spiel setzt. Ein detailgetreu und nahezu respektvoll inszeniertes Epoche-Tableau, das die Kritik an der englischen Ständegesellschaft jedoch in den Hintergrund drängt; statt dessen schwelgt der Film in üppiger Ausstattung und neigt märchenhaften Klischees zu. Der Unterhaltungswert des Films verdankt sich in erster Linie den exzellenten Darstellern. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
VANITY FAIR
Produktionsland
Großbritannien/USA
Produktionsjahr
2004
Regie
Mira Nair
Buch
Matthew Faulk · Mark Skeet · Julian Fellowes
Kamera
Declan Quinn
Musik
Mychael Danna
Schnitt
Allyson C. Johnson
Darsteller
Reese Witherspoon (Becky Sharpe) · Eileen Atkins (Miss Matilda Crawley) · Jim Broadbent (Mr. Osborne) · Gabriel Byrne (Marquis von Steyne) · Romola Garai (Amelia Sedley)
Länge
141 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar der Regisseurin sowie ein Feature mit sieben im Film nicht verwendeten Szenen (13 Min.), inklusive eines alternativen Filmanfangs und Filmendes.

Verleih DVD
Universum (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Dieser Kosmos scheint nur zu vertraut: Menschen, die einander anlächeln und sich in einem Atemzug den Tod wünschen; Liebesschwüre, die kaum eine Sekunde überdauern; und über all dem ein Gespinst aus Eitelkeit, Gier und Missgunst und jene bleierne Langeweile, die sich nur die leisten können, die andere für ihr Auskommen schuften lassen. Zwar spielt „Vanity Fair“ mitten in jener elegant-versnobten High Society, die man aus Jane-Austen-Verfilmungen der 1990er-Jahre zur Genüge kennt, doch was der Film mit Lust an burlesker Überzeichnung in Szene setzt, lässt sich mühelos als Kommentar auf das zeitlose Bestreben um sozialen Aufstieg lesen. Nicht ohne Grund schaut die Kamera dem Treiben der win

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren