Poolhall Junkies

- | USA 2002 | 90 Minuten

Regie: Mars Callahan

Um seinem jüngeren Bruder aus der Klemme zu helfen, kehrt ein begnadeter Billardspieler ins Milieu, dem er den Rücken gekehrt hatte, zurück und schlägt mit Geschick, Kaltblütigkeit und Tricks einen jungen Herausforderer und dessen Mentor. Ein interessanter Spielerfilm, der die Stereotypen des Genres nutzt, um von Verantwortung und Fairness zu erzählen. Trotz guter Darsteller erschöpft sich der Film jedoch auf Dauer in Posen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
POOLHALL JUNKIES
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2002
Regie
Mars Callahan
Buch
Mars Callahan · Chris Corso
Kamera
Robert Morris
Musik
Richard Glasser
Schnitt
James E. Tooley
Darsteller
Mars Callahan (Johnny) · Chazz Palminteri (Joe) · Rick Schroder (Brad) · Rod Steiger (Nick) · Michael Rosenbaum (Danny Doyle)
Länge
90 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs.

Verleih DVD
McOne (16:9, 2.35:1, DD2.0 engl., DD5.1 dt.)
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Diskussion
Die Kugeln flitzen über den grünen Filz, der das Leben bedeutet, das Knirschen der Kreide beim Präparieren der Queuespitze forciert die Spielspannung. Das sichere Rollen der Kugel ins Ziel mit oder ohne Bande erzeugt Anspannung und vibrierende Stille im Raum, bis der Gegner geschlagen, das Spiel gewonnen und – abgezockt worden ist. „Poolhall Junkies“, ein Billardspieler-Film, arbeitet ein bekanntes Thema des Zockermilieus auf. Erzählt wird die Karriere des ruhelosen, von den Eltern vernachlässigten und nur durch das Spiel beeinflussten jungen Talents Johnny, der seit seinem zwölften Lebensjahr eine neue Heimat in der Spielerszene und in Mentor Joe einen Vaterersatz gefunden hat. Statt zum Profispieler erzogen zu werden, wird Johnny zum besten Billardabzocker und – ausgenutzt. Assoziationen zu Tom Cruise in „Die Farbe des Geldes“ (fd 26 045) liegen nahe. John

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