Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith

Science-Fiction-Film | USA 2005 | 140 Minuten

Regie: George Lucas

Im dritten Teil der "Star Wars"-Saga vollendet sich das Schicksal des jungen Jedi-Ritter Anakin Skywalker, der vom grausamen Welteneroberer zur "bösen Seite der Macht" verführt wird. Im finalen Duell mit seinem Mentor und Ausbilder besiegt und verstümmelt, wandelt er sich zum mächtigen Darth Vader und Statthalter des totalitären Imperiums. Als letztes Glied der nunmehr sechsteiligen Filmserie erfüllt der bombastische Science-Fiction- und Kriegsfilm vor allem die Pflicht, die einzelnen Teile logisch zu verknüpfen, wobei kaum Raum für spielerische Kreativität und erzählerische Eigenständigkeit bleibt. Visuell höchst eindrucksvolle Szenerien entschädigen nur begrenzt für die plakativen Diskurse über "Gut" und "Böse", Schicksal und Bestimmung. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
STAR WARS: EPISODE III - REVENGE OF THE SITH
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2005
Regie
George Lucas
Buch
George Lucas
Kamera
David Tattersall
Musik
John Williams
Schnitt
Roger Barton · Ben Burtt
Darsteller
Ewan McGregor (Obi-Wan Kenobi) · Hayden Christensen (Anakin Skywalker/Lord Darth Vader) · Natalie Portman (Senatorin Amidala/Padmé Naberrie-Skywalker) · Ian McDiarmid (Supreme Chancellor Palpatine) · Samuel L. Jackson (Mace Windu)
Länge
140 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Science-Fiction-Film

Heimkino

Neben etlichen, meist kurzen und auf Infotainment abzielenden Featurettes über das Star Wars-Phänomen, beinhalten die umfangreichen Extras der Edition (2 DVDs) u.a. einen Audiokommentar mit George Lucas , Rick McCallum , Rob Coleman , John Knoll und Roger Guyett, sieben, vom Regisseur eingeleitete, im Film nicht verwendete Szenen sowie die 78-minütige Dokumentation zum Film "Innerhalb einer Minute: Making of Episode 3". Die Edition ist mit dem Silberling 2005 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD6.1 engl./dt.)
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Diskussion
Nun ist es also so weit. Das letzte Puzzle-Stück in einen sechs Kinofilme und einen Zeitraum von nahezu 30 Jahren umfassenden erzählerischen Kosmos ist eingefügt, und es darf offiziell verkündet werden: „Die Saga ist vollendet.“ Was 1977 als formal unbekümmertes, märchenhaft-triviales Science-Fiction-Spektakel begann, entwickelte sich im Lauf der Jahre zur bombastischen Kino-Oper, deren drei frühe Teile zwischenzeitlich sogar „renoviert“ wurden, um mit den technischen Mitteln des neuen digitalen Kinozeitalters Schritt halten zu können. Nun fügen sich zwei Trilogien zur linear rezipierbaren sechsteiligen Fortsetzungsgeschichte – und die bleibt bis zum Schluss eine Herzensangelegenheit. Denn mit dem Verstand allein konnte man noch nie an George Lucas‘ Sternenkrieg-Zyklus herangehen, würde dann die Schere zwischen bescheidener gedanklicher Substanz und überbordendem visuellem Pomp doch schnell offensichtlich. Was im Kern nicht mehr als eine geschickt dosierte Fortsetzungsgeschichte ist, die gut und gerne als trivialer Comic Strip auf der Wochenendbeilage einer Tageszeitung durchgehen könnte, plusterte sich im Kino zur bildgewaltigen Paraphrase über den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse au

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