Touch of Pink

Komödie | Kanada/Großbritannien 2003 | 87 Minuten

Regie: Ian Iqbal Rashid

Zwei Männer führen ein unbeschwertes Schwulenleben in London, wobei es für sie keine Rolle spielt, welcher ethnischen Gruppe man angehört. Einer der beiden hat einen besonderen Gefährten an seiner Seite: den eitlen Geist von Cary Grant. Der tote Filmstar erscheint ihm immer dann, wenn der nicht mehr weiter weiß, sich einsam fühlt oder Ablenkung braucht. Richtig zu tun gibt es für den Lebensberater aus dem Totenreich, als die Mutter des Mannes mit pakistanisch-islamischen Wurzeln auftaucht. Souverän und munter spielt der Film die komischen Tiefen und Untiefen eines doppelten Kulturkonflikts aus. Dabei findet er immer wieder zu nachdenklicheren Momenten, freilich ohne je die heitere Oberfläche zu verlassen. Kitsch und Klischees werden zum munteren Cultural-Clash-Coming-Out Comedy-Mix, durchdrungen von einer naiven Gutgläubigkeit. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
TOUCH OF PINK
Produktionsland
Kanada/Großbritannien
Produktionsjahr
2003
Regie
Ian Iqbal Rashid
Buch
Ian Iqbal Rashid
Kamera
David A. Makin
Musik
Andrew Lockington
Schnitt
Susan Maggi
Darsteller
Jimi Mistry (Alim) · Kyle MacLachlan (Cary Grants Geist) · Sue Mathew (Nuru) · Kristen Holden-Ried (Giles) · Brian George (Hassan)
Länge
87 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und des Hauptdarstellers.

Verleih DVD
Sony (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Alim und Giles führen ein unbeschwertes Schwulenleben. Sie lieben sich, wohnen zusammen, sind einander treu. In „ihrem“ London spielt es keine Rolle, welcher ethnischen Gruppe man angehört. Als ein pakistanischer Verkäufer in Alim einen Landsmann zu erkennen glaubt und ihn fragt, wo er denn herkomme, antwortet Alim ganz selbstverständlich: „Aus London“. Aber der Händler will es genauer wissen: Woher er denn ursprünglich stamme? Mit dieser Frage weiß Alim nichts anzufangen. Geboren wurde er in Afrika, aufgewachsen ist er in Toronto, und was heißt schon „ursprüngl

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