Monsieur Batignole

- | Frankreich 2002 | 100 Minuten

Regie: Gérard Jugnot

Frankreich 1942: Viele Franzosen sind der Kollaboration nicht abgeneigt und arrangieren sich irgendwie mit den deutschen Besetzern. Einer aus dieser Masse ist ein Metzgermeister, der ungewollt mitschuldig daran ist, dass seine jüdischen Nachbarn verhaftet werden. Untätig verschließt er die Augen vor dem antisemitischen Treiben und wird erster Fleischlieferant des Wehrmacht-Kommandanten. Die Augen gehen ihm erst auf, als plötzlich der kleine Sohn der Nachbarn, der beim Abtransport der Juden fliehen konnte, vor der Wohnungstür steht. Der Stoff für eine ergreifende Geschichte wurde in ein leicht verdauliches Drama umgemünzt, dem es trotz konventioneller Erzählform und einiger Klischees gelingt, eine Balance zwischen den beklemmend ernsten und witzig-absurden Situationen zu halten. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
MONSIEUR BATIGNOLE | ON POUVAIT PAS SAVOIR
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2002
Regie
Gérard Jugnot
Buch
Gérard Jugnot · Philippe Lopes-Curval
Kamera
Gérard Simon
Musik
Khalil Chahine
Schnitt
Catherine Kelber
Darsteller
Jules Sitruk (Simon Bernstein) · Gérard Jugnot (Edmond Batignole) · Michèle Garcia (Marguerite Batignole) · Jean-Paul Rouve (Pierre-Jean Lamour) · Alexia Portal (Micheline Batignole)
Länge
100 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs und des Hauptdarstellers.

Verleih DVD
Universum (16:9, 2.35:1, DD5.1 frz./dt.)
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Diskussion
Frankreich 1942: Das Land ist von den noch siegessicheren Deutschen besetzt, viele Franzosen sind der Kollaboration nicht abgeneigt, während 80 Prozent der Bevölkerung versucht, sich irgendwie mit den deutschen Besetzern zu arrangieren. Einer aus dieser Masse ist der Metzgermeister Batignole. Ungewollt ist er mitschuldig daran geworden, dass seine jüdischen Nachbarn, der Chirurg Dr. Bernstein und seine Familie, kurz vor der Flucht aus Paris verhaftet wurden. Untätig versc

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