William Shakespeares Sommernachtstraum

- | Großbritannien 1996 | 99 Minuten

Regie: Adrian Noble

Der Sommernachtstraum ist der eines kleinen Jungen, der sich die surrealen Figuren und Verwicklungen des klassischen Stoffs in der Nacht erträumt. Dies ist indes der einzige gravierende Punkt, an dem sich die renommierte Shakespeare-Company vom echten Bühnen-"Sommernachtstraum" entfernt; weder Originalsprache noch das Setting sind modernisiert. Farbenreichtum in Maske, Beleuchtung und Ausstattung, opulente Kostüme und ausgefallene Bühnenbilder zaubern eine Theater-Traumwelt auf den Bildschirm, die dessen Ausmaße nahezu sprengt. Und doch: Die Theaterschminke in den Gesichtern ist durch den ungewohnt nahen Blick gut sichtbar, der Pathos der Theater-Darsteller auch. Empfehlenswert wohl eher für unbedingte Shakespeare-Fans. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
A MIDSUMMER NIGHT'S DREAM
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsjahr
1996
Regie
Adrian Noble
Buch
Adrian Noble
Kamera
Ian Wilson
Musik
Howard Blake
Schnitt
Paul Hodgson · Peter Hollywood
Darsteller
Lindsay Duncan (Hippolyta/Titania) · Alex Jennings (Theseus/Oberon) · Desmond Barrit (Nick Bottom) · Barry Lynch (Philostrate/Puck) · Osheen Jones (der Junge)
Länge
99 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Heimkino

Verleih DVD
epix (1.66:1, DD2.0 engl./dt.)
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Diskussion
Dieser Sommernachtstraum ist ein wahrer Traum: nämlich der eines kleinen Jungen, der sich die surrealen Figuren und Verwicklungen des klassischen Stoffs in der Nacht erträumt. Im Nachthemd und mit staunendem Blick bewegt er sich, fällt und fliegt wie von Geisterhand gelenkt, durch die verschiedenen Kulissen und verbindet die einzelnen Handlungselemente miteinander, in der Vorlage von Shakespeare also die einzelnen Akte. Das ist der einzi

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