Liebes Spiel

Drama | Deutschland 2005 | 89 Minuten

Regie: Britta Sauer

Ein Rettungssanitäter und eine Dolmetscherin lernen sich kennen und lieben, doch die (Automaten-)Spielsucht der jungen Frau kostet sie Job und Beziehung. Das konstruierte und problemüberladene Drehbuch bleibt vor allem in der Zeichnung der beiden Hauptpersonen zu unpräzise, was sich durch die nur wenig atmosphärische Inszenierung verstärkt und kaum emotionale Wirkung hervorruft. Allenfalls einige präzise gezeichnete Nebenfiguren zeugen vom Talent der Drehbuchautorin. - Ab 14 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2005
Regie
Britta Sauer
Buch
Maggie Peren
Kamera
Konstantin Kröning
Musik
Franco Tortora · Tom Batoy
Schnitt
Martin Menzel
Darsteller
Maggie Peren (Theresa) · Florian Stetter (Morten) · Henning Peker (Hasi) · Bruno F. Apitz (Helmut) · Michael Günther (Kurt)
Länge
89 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14 möglich.
Genre
Drama

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen.

Verleih DVD
Starmedia (16:9, 1.85:1, DD2.0 dt.)
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Diskussion
Die 1974 in Heidelberg geborene Maggie Peren ist eine Ausnahmeerscheinung im deutschen Film. Nach Schauspielstudium in Manchester und Literaturstudium in München machte sie sich vor allem als Drehbuchautorin einen Namen, wobei die beeindruckende Spannbreite von genau beobachtenden Jugendstudien („Vergiss Amerika“, fd 34 546) über Teenie-Komödien („Mädchen, Mädchen“, fd 34 779) bis zu (Vergangenheitsbewältigungs-)Dramen („Napola“, fd 36 860) reicht. Manchmal leiht sie den von ihr erfundenen Figuren ihr eigenes Gesicht, etwa in „Ganz und Gar“ (fd 35 986) und „Kiss and Run“ (fd 36 753), wobei sie die Geschichten meistens von Regieneulingen verfilmen lässt. Auch zu Britta Sauers (Fernseh-)Filmdebüt „Leon & Lara“ lieferte sie die Vorlage und verhilft der Regisseurin nun mit „Lieb

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