Meeresfrüchte

Komödie | Frankreich 2004 | 95 Minuten

Regie: Olivier Ducastel

Ein Ehepaar aus Paris verlebt mit seinen beiden fast erwachsenen Kindern eine turbulente Zeit in einem Ferienhaus an der Côte d’Azur, in deren Verlauf sich die eigentlichen erotischen Strukturen der nur scheinbar intakten Familien offenbaren. Am Ende des Sommers sind fast alle Karten neu gemischt, und es scheint so, als sei nichts mehr so, wie es einmal war. Temperamentvolle Komödie in bester Boulevard-Manier mit überzeugenden Darstellern, bisweilen ein wenig schrill erzählt, sympathisch in ihrem Eintreten für Toleranz und das Auflehnen gegen einengende Konventionen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
CRUSTACES ET COQUILLAGES
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2004
Regie
Olivier Ducastel · Jacques Martineau
Buch
Olivier Ducastel · Jacques Martineau
Kamera
Matthieu Poirot-Delpech
Musik
Philippe Miller
Schnitt
Dominique Galliéni
Darsteller
Valeria Bruni Tedeschi (Béatrix) · Gilbert Melki (Marc) · Jean-Marc Barr (Didier) · Jacques Bonnaffé (Mathieu) · Edouard Collin (Martin)
Länge
95 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie

Heimkino

Verleih DVD
EuroVideo (1:1.85/16:9/Dolby Digital 5.1)
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Diskussion
Meeresfrüchten sagt man eine aphrodisierende Wirkung nach: Womit ihre Symbolkraft für das jüngste Gemeinschaftswerk von Olivier Ducastel und Jacques Martineau („Felix“, fd 34 523; „Mein wahres Leben in der Provinz“, fd 36 025) auch fast schon ausgereizt wäre. Man könnte noch über harte Schalen und weiche Kerne sinnieren, aber das hieße wohl der unbeschwerten Beziehungskomödie der beiden französischen Filmemacher Gewalt antun. Katastrophen und menschlichen Tragödien stünden darin zwar eigentlich alle Türen offen, aber die werden einfach wieder zugeschlagen. Und das nicht nur im übertragenen Sinne. Temperamentvoll geht es zu im südfranzösischen Ferienhaus, in das sich Marc und Béatrix mit ihren beiden Kindern für ihren Urlaub vom Pariser Großstadtrummel zurückgezogen haben. Irrungen, Wirrungen. Auftritt, Abgang, Geschrei, Gelächter. Türenknallen inklusive. Ein bisschen Kabale, ein wenig Liebe, alles in bester Boulevard-Manier. Wie es sich für französische Komödien derzeit (wieder) zu gehören schei

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