Siegfried (2005)

Komödie | Deutschland 2005 | 90 Minuten

Regie: Sven Unterwaldt

Das mit übermenschlichen Kräften ausgestattete Findelkind Siegfried wächst im Mittelalter in einem kleinen Dorf in der Rhein-Ebene auf. Herangewachsen, verliebt er sich in Kriemhild, die zickige Schwester des Königs Gunther, doch nach einigen Abenteuern kommt ihm auf dem Weg zum Traualtar seine wahre Liebe in die Quere. Langatmige, mit wenig Aufwand produzierte Farce, uninspiriert inszeniert und vor allem durch den überforderten Hauptdarsteller ein Ärgernis. - Ab 10 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2005
Regie
Sven Unterwaldt
Buch
Tom Gerhardt · Herman Weigel
Kamera
Peter von Haller
Musik
Karim Sebastian Elias
Schnitt
Norbert Herzner
Darsteller
Tom Gerhardt (Siegfried) · Dorkas Kiefer (Kriemhild) · Volker Büdts (Hagen) · Axel Neumann (Alberich) · Jan Sosniok (Gunther)
Länge
90 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 10 möglich.
Genre
Komödie | Literaturverfilmung

Heimkino

Verleih DVD
Paramount (1:2.35/16:9/Dolby Digital 5.1/dts)
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Diskussion
Es ist nicht viel übrig geblieben vom wohl bekanntesten deutschen Heldenepos, dem 39-strophigen mittelhochdeutschen „Nibelungenlied“, das um 1200 ein unbekannter Dichter aus dem Donaugebiet verfasste. In Sven Unterwaldts gleichnamiger Adaption gibt es zwar noch Siegfried und Kriemhild, deren königlichen Bruder Gunther, Zwerg Alberich und den bösen Hagen von Tronje; ansonsten aber heißen sie Giuseppe, Anita, Uschi und Gabi und wohnen in einem beschaulichen Dorf in der Rhein-Ebene. Siegfried, der einst wie Moses in einem Körbchen dort angeschwemmt und vom Schmied großgezogen wurde, entwickelt sich zu einem sprachbehinderten Volltrottel, der eines Tages in die Welt hinauszieht, um seine Angebetete Kriemhild zu heiraten. Die aber zickt herum, ist eher am „Nibelungenschatz“ interessiert als auf den Dorftölpel und schickt ihm Hagen hinterher

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