Die schöne Spanierin

Tragikomödie | Australien 2001 | 87 Minuten

Regie: Steve Jacobs

Australien im Sommer 1960: Eine attraktive Spanierin, die von ihrem Mann sitzen gelassen wurde und auf Rache sinnt, liefert sich mit ihrer heranwachsenden Tochter, die den Verlust des Vaters nicht verschmerzen kann, immer wieder neue Kleinkriege, die eskalieren, als ihr neuer Geliebter der Tochter den Hof macht. Bizarre, mitunter surreal anmutende Tragikomödie, erzählt aus der Perspektive eines Teenagers, die sich zu einem Porträt der Hilflosigkeit verdichtet. Ein charmanter Unterhaltungsfilm, der freilich einen tieferen Blick auf die soziale Situation der Einwanderer ausspart. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
LA SPAGNOLA
Produktionsland
Australien
Produktionsjahr
2001
Regie
Steve Jacobs
Buch
Anna-Maria Monticelli
Kamera
Steve Arnold
Musik
Cezary Skubiszewski
Schnitt
Alexandre de Franceschi
Darsteller
Lola Marceli (Lola) · Alice Ansara (Lucia) · Lourdes Bartolomé (Manola) · Silvio Ofria (Bruno) · Simon Palomares (Ricardo)
Länge
87 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Tragikomödie

Diskussion
Australien im Sommer 1960. Die 14-jährige Lucia wohnt am Rand einer öden Kleinstadt neben einer offensichtlich stillgelegten Raffinerie-Anlage. Im vom Sandsturm aufgewirbelten Straßenstaub deckt sie das Foto ihrer Eltern zu. Lola, ihre Mutter, ist schwanger und wird gerade von Ricardo, einem italienischen Macho, wegen einer einheimischen Blondine verlassen. Ohne Arbeit und ohne Geld, das der Ehemann in ein flottes Auto investiert, ist die feurige Spanierin auf Zuwendungen der nicht ausbleibenden Verehrer angewiesen, damit sie wenigstens die Rechnungen und die Miete bezahlen kann. Die Tochter kommt über die Trennung vom Vater nicht hinweg, telefoniert häufig mit ihm und verdient sich ein Taschengeld durch Dolmetschen beim Arzt, der europäische Immigranten behand

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