Mein ganz gewöhnliches Leben

Drama | Deutschland 2004 | 74 Minuten

Regie: Dominik Bechtel

Der Leidensweg eines Saarbrücker Gymnasiasten, der von seinen Mitschülern gehänselt und gequält wird, aber trotzdem seinen Weg im Leben macht, während sein größter Peiniger zum Straftäter wird. Der von einer nicht immer nachvollziehbaren Pädagogik durchdrungene Film will als alternatives Kino gegen Gewalt verstanden werden. Durch schnelle Schnitte, Stakkato-Rhythmen und eine verkantete, unruhige Kamera vermittelt sich die allgegenwärtige Gewalt.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2004
Regie
Dominik Bechtel
Buch
Dominik Bechtel
Kamera
Alex Reichert
Musik
Andy Price
Schnitt
Thomas Barbu
Darsteller
Niklas Kohrt (Benedikt Müller) · Gabor Biedermann (Lehrer Lehmann) · Sabine von Maydell (Frau Müller) · Jim Boeven (Herr Müller) · Sophie Briestell (Frau Klein)
Länge
74 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Genre
Drama

Diskussion
Geschwind wie der Wind, mit der Musik von Pandreas Ear Extension im Ohr, radelt Ben quer durch Saarbrücken zum Gymnasium. Dort erwartet ihn gespenstische Stille, an der nächsten Ecke überraschen ihn seine Peiniger, versetzen ihm Prügel. Stille und Ohnmacht folgen. Im Klassenraum wird er später weiter gehänselt, geärgert und belächelt. Die Anzahl seiner Körperverletzungen spricht Bände. In seinem Spielfilm mit frei erfundener Handlung demonstriert Regisseur, Autor und Produzent Dominik Bechtel hart und ungeschönt den Lebensalltag eines Außenseiters, der von den Rüpeln seiner Klasse drangsaliert wird. Als er im offenen Gespräch mit den Lehrern von seinen aggressiven Mitschülern erzählt, helfen sie ihm, sodass er sein Abitur bestehen kann. Bens Elternhaus wird als liebevoll und empathisch gezeigt, die Figur des Schülers als mutig und rücksichtsvoll. Der Film zeigt Bens Haltung, mit Friedfertigkeit auf Gewalt zu reagieren. Er studiert Jura, wird R

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