Liebe lieber indisch

Komödie | Großbritannien 2004 | 112 Minuten

Regie: Gurinder Chadha

Ein junge Inderin soll von ihrer Mutter verheiratet werden, widersetzt sich diesen Plänen und gibt entgegen der Tradition einem amerikanischen Hotelier das Ja-Wort, der sie nach unzähligen Wendungen der Handlung von seiner aufrichtigen Liebe überzeugend kann. Frei an Janes Austens feministischen Romanerfolg "Stolz und Vorurteil" angelehnte Multikulti-Komödie, die harmlose Unterhaltung voller Gesangseinlagen bietet und märchenhaft schöne Botschaften vermittelt. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
BRIDE AND PREJUDICE
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsjahr
2004
Regie
Gurinder Chadha
Buch
Gurinder Chadha · Paul Mayeda Berges
Kamera
Santosh Sivan
Musik
Anu Malik · Craig Pruess
Schnitt
Justin Krish
Darsteller
Aishwarya Rai (Lalitha Bakshi) · Martin Henderson (William Darcy) · Nadira Babbar (Mrs. Bakshi) · Anupam Kher (Mr. Bakshi) · Naveen Andrews (Balraj Bingley)
Länge
112 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen.

Verleih DVD
Universum (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Sie sind jung, reich, schön; und sie lieben sich: Ende der Geschichte. Doch bevor es soweit ist, muss so manches Hindernis aus dem Weg geräumt werden. Drehbuchautorin und Regisseurin Gurinder Chadha geizt nicht mit Meinungsverschiedenheiten, Missverständnissen und verschlagenen Antagonisten, die dem Glück der Liebenden im Wege stehen. Der Hauptkonflikt aber ist ebenso banal wie weitreichend: Sie ist Inderin, er Amerikaner. Chadha hat den Klassenunterschied aus Jane Austens Romanvorlage „Stolz und Vorurteil“, der sie sich überaus frei bedient, durch kulturelle Differenzen ausgetauscht und das Geschehen in die heutige Zeit verlagert. Das Prinzip bleibt jedoch dasselbe: zwei Welten prallen aufeinander. Schon mit „Kickt it like Beckham“ (fd 35 598) hatte sich Chadha dieser Problematik humorvoll angenähert, ohne dabei das Gespür für soziale Realitäten und die individuellen Wirklichkeiten ihrer Charaktere zu verlieren. Diesmal allerdings lassen Komödie und Romanze wenig Platz für solchen Feinsinn. Der Cultural Clash vol

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