SommerHundeSöhne

Komödie | Deutschland 2004 | 100 Minuten

Regie: Cyril Tuschi

Ein Muttersöhnchen par excellence wird samt Wohnmobil der Eltern von einem Kleinganoven entführt und Richtung Süden nach Marokko verfrachtet. Unterwegs kommen sich die beiden grundverschiedenen jungen Männer näher und freunden sich an. Ein Erstlingsfilm voller sprunghafter Übergänge und Anschlussfehler, der die Grenzen gewohnter Kinounterhaltung auch mit Albernheiten sprengt. Dabei unterhält er gleichwohl durch seinen kratzbürstigen Charme sowie seine reizvolle kreative Energie. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2004
Regie
Cyril Tuschi
Buch
Ole Ortmann · Cyril Tuschi
Kamera
Peter Dörfler
Schnitt
Dirk Göhler
Darsteller
Stipe Erceg (Marc) · Fabian Busch (Frank) · Lilja Löffler (Ilvy) · Martin Clausen (Pauli) · Daniela Ziegler (Franks Mutter)
Länge
100 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie | Road Movie

Heimkino

Die umfangreichen Extras der DVD beinhalten u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs, ein umfangreiches "Making Of" (47 Min.) sowie ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (58 Min.).

Verleih DVD
epix (16:9, 1.85:1, DD2.0 dt.)
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Diskussion
„SommerHundeSöhne“ ist mal wieder ein Regiedebüt, was schon seit langem nichts Außergewöhnliches mehr ist. Seit vielen Monaten drängen regelmäßig neue, meistens junge, mehr oder weniger viel versprechende Filmemacher auf den Markt. Ein Zeichen dafür, dass das deutsche Kino in Bewegung geraten ist. Man sucht nach neuen Gesichtern; nicht nur vor, sondern fast mehr noch hinter der Kamera. Neue Einflüsse, Stilarten oder Handschriften freilich bleiben Mangelware. Die meisten Neuregisseure treten von Beginn an erstaunlich selbstbewusst und abgeklärt auf. Man merkt, dass sie ihr Handwerk gelernt haben, dass sie es beherrschen, manchmal fast schon ein wenig zu perfekt. Cyril Tuschis Debüt „SommerHundeSöhne“ bildet diesbezüglich jedoch eine sympathische Ausnahme. Die Buddy-Komödie um zwei Freunde wider Willen steckt voller handwerklicher Unzulänglichkeiten, Anschlussfehler und handlungslogischer Brüche, und im direkten Vergleich mit manch anderem Newcomer schneidet Tuschis eher ungelenke Fingerübung zunächst einmal schlecht ab. Dafür aber durchweht den F

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