Die Flüsterer

- | Deutschland 2005 | 57 (DVD 80) Minuten

Regie: David Bernet

Der Dokumentarfilm schaut Dolmetschern mehrerer Generationen über die Schulter, führt zu Konferenzen in ganz Europa, zu Verhandlungen ins Bundeskanzleramt und zum Europäischen Parlament nach Straßburg. Dabei wird eine Berufsgruppe vorgestellt, die als besonders Stress belastet gilt und deren Angehörige ein gebündelt Maß an Sprachfanatismus mitbringen müssen. Vorgestellt werden auch eine "Veteranin" des Metiers, die bereits im Nürnberger Prozess übersetzte, und eine Berufseinsteigerin, die in Genf ihre Diplomprüfung ablegt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2005
Regie
David Bernet · Christian Beetz
Buch
Christian Beetz · David Bernet
Kamera
Dominik Van Alst · Hajo Schomerus · Christian Beetz · Markus Winterbauer
Musik
Jan Tilman Schade
Schnitt
Valérie Smith
Länge
57 (DVD 80) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Neben der Langfassung des Films enthält die DVD noch eine 31-minütige Kurzversion, eine sog. "Schulversion".

Verleih DVD
GMfilms (1.85:1, DD2.0 dt.)
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Diskussion
Die Fotos gleichen sich. Sie zeigen Staatsmänner im Gespräch, Ex-Bundeskanzler Schröder mit wechselnden Gästen. Im Hintergrund taucht immer wieder dasselbe Gesicht auf. Ein halb verdecktes Konterfei, das man auf den ersten Blick nicht wahrnimmt. Hier lugt eine bebrillte Nase hervor, dort ein grauer Haarschopf. Stolz präsentiert Werner Zimmermann diese spezielle Bildergalerie, die so bezeichnend ist für den Beruf, den er ausübt. Als Dolmetscher im Berliner Kanzleramt fristet er ein Schattendasein; unsichtbar und, obwohl er viel spricht und Präsidenten ihm zuhören, im Grunde auch ungehört. Darüber klagen will er nicht. Möglichst unbemerkt zu bleiben, macht schließlich die Kunst seines Berufs aus. Beim Simultandolmetschen, erläutern seine Kollegen, nimmt man sich selbst nicht mehr als Person wahr. Man funktioniert, leiht einem anderen die Stimme, wird ganz Medium. Doch trotz aller professionellen Bescheidenheit ist zu spüren, wie seh

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