Die weiße Massai

- | Deutschland 2005 | 131 Minuten

Regie: Hermine Huntgeburth

Eine junge Schweizerin lernt während ihres Urlaubs in Kenia einen Samburo-Krieger kennen und fühlt sich von dem Fremden magisch angezogen. Sie wandert aus, heiratet ihn und lebt ihren Traum als konfliktreiche Gratwanderung zwischen gegensätzlichen Kulturen. Der nach einem authentischen Lebensbericht entstandene Film verdichtet sich taktisch geschickt zu einem um Atmosphäre, Spannung und Intensität bemühten Unterhaltungsdrama, das jedoch mehr die Abenteuerlichkeit des Sujets betont als dass es eine differenzierte Sicht auf die afrikanische Realität entwickelt. - Ab 14 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2005
Regie
Hermine Huntgeburth
Buch
Johannes W. Betz
Kamera
Martin Langer
Musik
Niki Reiser
Schnitt
Eva Schnare
Darsteller
Nina Hoss (Carola) · Jacky Ido (Lemalian) · Katja Flint (Elisabeth) · Nino Prester (Pater Bernardo) · Janek Rieke (Stefan)
Länge
131 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14 möglich.

Heimkino

Verleih DVD
Constantin (1:1.85/16:9/Dolby Digital 5.1/dts)
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Diskussion
Die 1960 geborene Schweizerin Corinne Hofmann lebte ein gutbürgerliches, in sicheren Konventionen verlaufendes Leben: Schule, Berufslehre, kaufmännische Ausbildung bei einer Versicherungsgesellschaft, schließlich ein eigenes Geschäft für Brautmode. Im Jahr 1986 reiste sie als Touristin mit ihrem Freund erstmals nach Kenia – und sah auf einer Fähre einen stolzen, in traditionelle Gewänder gekleideten Samburo-Krieger. Schlagartig veränderte sich ihre komplette bisherige Existenz: Corinne Hofmann folgte dem „exotischen“ Fremden aus einem Nebenstamm der Massai, der sie magisch anzog und in den sie sich vorbehaltlos verliebte, wanderte ein Jahr später definitiv aus und lebte vier Jahre lang ihren Traum – eine schwierige existenzielle Gratwanderung entlang der Extreme zweier Kulturen, entgegengesetzter Lebenshaltungen und Sichtweisen. Ende 1990 flüchtete sie vor den für sie nicht mehr länger zu ertragenden Lebensverhältnissen mit ihrer kleinen Tochter zurück in die Schweiz – und schrieb ihr Leben in Kenia in einem Buch nieder, das zum Weltbestseller wurde. Corinne Hofmann und ihre Obsession wu

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