Snow White (2005)

- | Schweiz 2005 | 113 Minuten

Regie: Samir

Die verwöhnte, drogenabhängige Tochter eines Züricher Bankiers verliebt sich in einen unbescholtenen Arbeitersohn, der in einer HipHop-Band singt. Vor das überstürzte Happy End hat der schnell geschnittene und verschiedene Formate benutzende Film den tiefen Fall der "Prinzessin" gestellt. Der aufwändig produzierte Film changiert reizvoll zwischen Märchen und Realismus. Dabei verdichtet er sich weniger zur bissigen Satire als zur unterhaltsamen Zustandsbeschreibung von großer formaler Gewandtheit. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
SNOW WHITE
Produktionsland
Schweiz
Produktionsjahr
2005
Regie
Samir
Buch
Samir · Michael Sauter
Kamera
Andreas Hutter
Musik
Richard Dorfmeister
Schnitt
Oliver Neumann
Darsteller
Julie Fournier (Nico) · Carlos Leal (Paco) · Zoé Mikuleczky (Wanda) · Stefan Gubser (Boris) · Xaver Hutter (Bobby)
Länge
113 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Verleih DVD
Starmedia (16:9/Dolby Digital 5.1)
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Diskussion
„Zureich“ ist ein gerne gebrauchtes Schlagwort für Zürich, die „satte“ Stadt im Osten der Schweiz, die den Vorzug genießt, an einem See und einem Fluss zu liegen. Von dieser „zu reichen“ Stadt erzählt Samirs Spielfilm, der an der so genannten Goldküste Zürichs spielt, dort, wo sich die Villengrundstücke wie Goldbarren aneinander reihen. Klischees vom goldglänzenden Leben bedient der Film denn auch ausgiebig: „Snow White“ erzählt von Menschen, die trotz ihres vielen Geldes nicht glücklich sind. Partys, Sex und Drogen gehören als feste Bestandteile zu Nicos Alltag. Die Tochter einer depressiven Hausfrau und eines vielbeschäftigten Bankiers weiß nicht so recht, was sie mit ihrem privilegierten Leben anfangen soll, und schlägt die Tage und Nächte mit süßem Nichtstun tot. Sie hält Boris bei Laune, Clubbesitzer und Sugar Daddy, der seinem Schneewittchen als Da

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