Willkommen im Club (2005)

- | Deutschland 2005 | 98 Minuten

Regie: Holger Borggrefe

Ein Maurer, eine Hauswirtschafterin und eine angehende Ärztin, die im selben Hamburger Mietshaus leben, verlieren am selben Tag ihre Jobs: drei Fälle von Arbeitslosigkeit, die der Film in klassischer Parallelmontage verfolgt, wobei sich die Figuren nur selten begegnen und jede bemüht ist, ihre missliche Situation zu verbergen und zu verarbeiten. Ein trotz dramaturgischer und darstellerischer Schwächen durchgehend spannender Gegenwartsfilm, der souverän auf dem schmalen Grat zwischen Tragödie und Komik balanciert und seine Stärken in der originären Atmosphäre hat. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2005
Regie
Holger Borggrefe
Buch
Holger Borggrefe · Nicole Unger
Kamera
Janucz Reichenbach
Musik
Matthias Köninger
Schnitt
Martina Mielenz
Darsteller
Franz Joseph Dieken (Joachim Weller) · Kasia Naumow (Tonja) · Nicole Unger (Kerstin Reimann) · Harald Burmeister (Gerd Hoffmann) · Max Naumow (Moritz)
Länge
98 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Diskussion
Eigentlich haben Joachim, Tonja und Kerstin wenig gemein, abgesehen davon, dass sie im selben Hamburger Mietshaus wohnen und – wie es der Zufall so will – am selben Tag arbeitslos werden. Maurer Joachim bekommt seine Kündigung per Post, Tonja verliert ihren Job als Hauswirtschafterin auf einem Gestüt, weil sie eine Affäre mit ihrem Chef hatte und dessen Ehefrau dahintergekommen ist, und der angehenden Ärztin Kerstin erklärt man im Krankenhaus unverblümt, dass sie dem Stress ihres Berufs offenbar nicht ganz gewachsen sei. Drei gänzlich verschiedene Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen, die sich plötzlich gezwungen sehen, mit Arbeitslosigkeit fertig zu werden. Während Joa

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