Polly Blue Eyes

- | Deutschland 2004 | 101 Minuten

Regie: Tomy Wigand

Eine junge Frau kehrt nach ihrer Entlassung aus dem Gefängnis zu ihrer kleinkriminellen Familie zurück. Doch ihre Suche nach einem Einstieg ins bürgerliches Leben wird vom Geliebten ihrer Schwester auf perfide Weise hintertrieben. Zwischen Milieu- und Jugendstudie angesiedeltes Drama, das ein an sich interessantes Thema an flache Dialoge und überzogene schauspielerische Theatralik verschenkt, vor allem aber an dem Schielen nach der großen Geste und dem Klischee jugendlicher Rebellion krankt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2004
Regie
Tomy Wigand
Buch
Karin Laudenbach · Martin Rosefeldt
Kamera
Gernot Roll
Musik
Wolfgang Glum · Warner Poland
Schnitt
Christian Nauheimer
Darsteller
Susanne Bormann (Polly) · Matthias Schweighöfer (Ronny) · Meret Becker (Maria, Pollys Mutter) · Ulrich Noethen (Herbert, Pollys Vater) · Maxi Warwel (Susanne, Pollys Schwester)
Länge
101 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Verleih DVD
EuroVideo (1:2.35/16:9/Dolby Digital 5.1)
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Diskussion
Die junge Polly hat einen durchdringenden Blick, vor dem man ausweicht oder den man als Herausforderung betrachtet. Gerade ist sie aus dem Gefängnis entlassen worden und taxiert die Freiheit wie das Kleingedruckte eines nicht ganz solide erscheinenden Vertrags. Ihren alten Freund, der mit einem geklauten Auto vorfährt, lässt sie links liegen und verliebt sich stattdessen in einen hübschen Polizisten. „Du bist verhaftet“, erklärt er ihr im Scherz, und vielleicht ist es gerade der unsichere Beiklang in seiner Stimme, der ihm Pollys Herz öffnet. Ihre Familie hingegen ist bei Pollys Bemühen, ein neues Leben anzufangen, nicht so einfach durch etwas anderes zu ersetzen. Die Hei

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