Melodram | Spanien 2004 | 98 Minuten

Regie: Miguel Albaladejo

Ein homosexueller Zahnarzt aus Madrid wird wider Willen zum Ersatzvater seines kleinen Neffen. Trotz vieler Unsicherheiten kommen sich die beiden näher, bis eine Großmutter des Jungen das Sorgerecht einklagt. Sympathische Familiengeschichte, die darauf verzichtet, das Homosexuellen-Milieu allzu schrill zu schildern, allerdings bis auf einige schöne Momente den gängigen Mustern eines formal konventionellen Melodrams verhaftet bleibt. (O.m.d.U.)

Filmdaten

Originaltitel
CACHORRO
Produktionsland
Spanien
Produktionsjahr
2004
Regie
Miguel Albaladejo
Buch
Salvador García Ruiz · Miguel Albaladejo
Kamera
Alfonso Sanz Alduán
Musik
Lucio Godoy
Schnitt
Pablo Blanco
Darsteller
José-Luis García-Pérez (Pedro) · David Castillo (Bernardo) · Empar Ferrer (Doña Teresa) · Elvira Lindo (Violeta) · Arno Chevrier (Manuel)
Länge
98 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Genre
Melodram

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs.

Verleih DVD
Salzgeber (2.35:1, DD2.0 span./dt.)
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Diskussion
Pedro hat sich im Leben eingerichtet. Vor Jahrzehnten der spanischen Provinz nach Madrid entflohen, betreibt er eine florierende Zahnarzt-Praxis, hat eine geräumige Wohnung in der Innenstadt, einen großen Freundeskreis und lebt seine (Homo-)Sexualität so offen wie genüsslich. Zwar hat er einen festen Freund, aber der lebt in Paris – und das ist Pedro auch ganz recht so. Schließlich frönt er einer ausschweifenden Promiskuität und ist Stammgast in den einschlägigen Bars und Saunen der Stadt. So ist er nicht eben begeistert, als seine Schwester Violetta ihn bittet, für zwei Wochen ihren elkfjährigen Sohn Bernardo bei sich aufzunehmen, weil sie, noch immer auf dem Hippie-Trip, unbedingt nach Indien will. Dennoch sagt der bekennende Egomane Pedro zu, vorübergehend den fürsorglichen Onkel zu spielen. 1

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