Thriller | Schweiz 2004 | 81 Minuten

Regie: Manuel Flurin Hendry

Das Leben eines tablettensüchtigen Züricher Drogenfahnders, ein Wrack an Leib und Seele, droht vollends aus dem Ruder zu laufen, als er vom Dienst suspendiert und zum Spielball eines Fixers und dessen Freundin wird. Durch eine neue Liebe findet der Polizist zwar Halt, doch rosig sieht seine Zukunft weiterhin nur unter Drogeneinfluss aus. Hektisch montierter, semidokumentarisch angelegter Thriller, der seine ungewöhnlich düstere Geschichte ohne jede moralische Abfederung erzählt und mit überzeugenden Darstellern ein chaotisches Leben beschreibt, für das nur das Hier und Jetzt zählt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
STRÄHL
Produktionsland
Schweiz
Produktionsjahr
2004
Regie
Manuel Flurin Hendry
Buch
David Keller · Michael Sauter
Kamera
Filip Zumbrunn
Musik
Michael Sauter
Schnitt
Markus Welter
Darsteller
Roeland Wiesnekker (Herbert Strähl) · Johanna Bantzer (Carol Hertig) · Nderim Hajrullahu (Beko Mússafr) · Manuel Löwensberg (René Wehrli) · Mike Müller (Ruedi Lautenschlager)
Länge
81 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Thriller
Diskussion
„Die großen Fische fressen die kleinen, außer man ist ein Piranha!“ Das ist die Maxime von Strähl, und der muss es wissen, schließlich hat er Piranhas in seinem Aquarium. Auch bei seiner Arbeit als Drogenfahnder auf der Zürcher Drogenmeile Langstraße kann solch ein Glaubenssatz nicht schaden. Dass er immer die Kleinen schnappt, heißt längst nicht, dass Strähl ein Großer ist. Eher im Gegenteil. Der Bulle mit den wasserstoffblond gefärbten Haaren und dem aufgedunsenen Gesicht, der den Tag nicht ohne ein gerütteltes Maß an Aufputschmitteln übersteht, muss selbst aufpassen, nicht ganz unten zu landen. Als dem cholerischen Polizisten bei einer Razzia ein Fixer aus dem Fenster fällt und auf die Motorhaube des Polizeifahrzeugs knallt, tritt genau di

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