Lost and Found

- | Bulgarien/Estland/Deutschland/Ungarn/Rumänien/Bosnien/Jugoslawien 2005 | 103 Minuten

Regie: Nadejda Koseva

Kompilationsfilm von sechs Nachwuchsregisseuren aus Ost- und Mitteleuropa zum Thema "Generation". Ausgangspunkte sind eine ungewöhnliche Hochzeit, eine Straßenbahn, die außer Kontrolle gerät, zwei Mädchen in Mostar, ein Truthahn, Kindheitserinnerungen und die Fantasie vor einer Geburt als Rahmenfilm, der die anderen Episoden trennt. Formal und inhaltlich überzeugen nur die Arbeiten aus Serbien-Montenegro und Bulgarien. (O.m.d.U.) - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
LOST AND FOUND
Produktionsland
Bulgarien/Estland/Deutschland/Ungarn/Rumänien/Bosnien/Jugoslawien
Produktionsjahr
2005
Regie
Nadejda Koseva · Cristian Mungiu · Jasmila Zbanic · Kornél Mundruczó · Stefan Arsenijevic
Buch
Georgi Gospodinov · Nadejda Koseva · Cristian Mungiu · Jasmila Zbanic · Kornél Mundruczó
Kamera
Radoslav Spasov · Oleg Mutu · Christine A. Maier · András Nagy · Aleksander Illic
Musik
Aleksandar Simeonov · Hanno Höfer · Muta Dedic · Marko Govorcin · Zsófia Tallér
Schnitt
Nina Altaparmakova · Raul Squopetz · Niki Mossböck · Vanda Arányi · Ksenija Orozovic
Darsteller
Svetlana Yancheva · Krasimir Dokov · Anna Broquet · Ivan Yurukov · Ana Ularu
Länge
103 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Diskussion
Dieser Kurzfilmkompilation liegen drei Prämissen zu Grunde: Nachwuchsregisseure aus Mittel- und Osteuropa drehen in ihrem Heimatland Filme, die sich mit dem Thema „Generation“ auseinander setzen. Die Idee dazu kam aus Deutschland, der künstlerische Leiter des Projekts, Nikolaj Nikitin, ist Filmkritiker und Delegierter der „Berlinale“ für diese Länder; im Forum der „Berlinale“ wurde das Werk auch uraufgeführt. Auch sind fünf der sechs Regisseure Teilnehmer des „Berlinale Talent Campus 2004“. Das gibt dem Ganzen eine Völker verbindende Komponente, auch wenn das Muster – mehrere Kurzfilme plus ein weiterer als Rahmenhandlung und optisches Trennelement zwischen den Filmen – nicht mehr originell ist, da es in jüngster Zeit bei zwei anderen deutschen Kurzfilmkompilationen („Ten Minutes Older“; fd 35 739/fd 36 013) wirkungsvoll eingesetzt wurde. Wie immer bei solchen Projekten schwankt die Qualität erheblich; lediglich ein oder zwei Kurzfilme sind so gut, dass sie auch allein bestehen könnten. Der eine ist „Das Ritual“ von Nadejda Koseva aus Bulgarien. Er beginnt und endet damit, dass in einem

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