Biopic | Brasilien 2004 | 99 Minuten

Regie: Jayme Monjardim

Das Leben der Kommunistin Olga Benário, die in den 1920er-Jahren gegen den aufkommenden Nazismus aufbegehrte und nach einer Schulung in Russland mit einem brasilianischen Revolutionsführer in dessen Heimat geschickt wurde, um dort einen Umsturz herbeizuführen. Dies misslingt, und unter fadenscheinigen Umständen wird sie nach Deutschland zurückgeschickt, wo sie im KZ umkommt. Das Porträt einer brasilianischen Ikone wird seiner Figur nicht gerecht, weil es sich mit klischeehaften Momentaufnahmen begnügt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
OLGA
Produktionsland
Brasilien
Produktionsjahr
2004
Regie
Jayme Monjardim
Buch
Rita Buzzar
Kamera
Ricardo Della Rosa
Musik
Marcus Viana
Schnitt
Pedro Amorim
Darsteller
Camila Morgado (Olga Benario) · Caco Ciocler (Luís Carlos Prestes) · Fernanda Montenegro (Dona Leocadio Prestes) · Mariana Lima (Lígia Prestes) · Renata Jesion (Elise Ewert)
Länge
99 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Biopic | Historienfilm

Heimkino

Verleih DVD
Constantin (16:9/Dolby Digital 5.1/dts)
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Diskussion
Jung, couragiert und diszipliniert ist Olga Benário. Als Spross reicher Eltern aus München zieht es sie 1926 nach Berlin, um dort für ihr politisches Ideal, die klassenlose, kommunistische Gesellschaft zu kämpfen und gegen den aufkommenden Nazismus aufzubegehren. Als sie mit Waffengewalt einen Parteigenossen aus einem Gerichtssaal befreit, muss sie nach Moskau fliehen, in die Obhut der Partei. Hier erhält sie neben einer militärischen Ausbildung auch gleich ihren nächsten Auftrag: Sie und der von ihr verehrte General und Revolutionsführer Luís Carlos Prestes sollen als wohlhabendes Ehepaar getarnt nach Brasilien reisen und den Sturz von Präsident Vargas vorbereiten. Unbeholfen in der Rolle einer Dame der höheren Gesellschaft, lässt sich Olga während der Schifffahrt von Prestes einweisen und verliebt sich in ihn. In Brasilien angekommen, erleben die be

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