Walk the Line

Biopic | USA 2005 | 136 Minuten

Regie: James Mangold

Ausgehend von Johnny Cashs legendärem Auftritt im Gefängnis "Folsom Prison" im Jahr 1968, werden in einer langen Rückblende Leben und Karriere des berühmten Country-Sängers rekapituliert, wobei der Tod seines Bruders, sein verbitterter Vater und die tiefe Armut des Elternhauses als Wegmarken dienen. Die konventionell entwickelte Filmbiografie fesselt durch die beiden vorzüglichen Hauptdarsteller, die vor allem auch die Songs des Films überzeugend und unangestrengt interpretieren. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
WALK THE LINE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2005
Regie
James Mangold
Buch
James Mangold · Gill Dennis
Kamera
Phedon Papamichael
Musik
T-Bone Burnett · Johnny Cash
Schnitt
Michael McCusker
Darsteller
Joaquin Phoenix (John R. Cash) · Reese Witherspoon (June Carter) · Ginnifer Goodwin (Vivian Cash) · Robert Patrick (Ray Cash) · Dallas Roberts (Sam Phillips)
Länge
136 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Biopic

Heimkino

Die Standard Edition enthält den dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs und ein Feature mit zehn im Film nicht verwendeten Szenen (18 Min.). Die umfangreiche Special Edition (2 DVDs) enthält zudem acht erweiterte Musiksequenzen (16 Min.) sowie einige begleitende Dokumentationen zum im Film portraitierten Musiker Johnny Cash (insgesamt etwa 67 Min.). Eine ebenso erhältliche "Collectors Edition" enthält lediglich eine zusätzliche CD mit 3 Songs aus dem Film, gesungen von den Hauptdarstellern Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon.

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Wie jedes Filmgenre ist auch das „Biopic“ durch Erzählkonventionen definiert. Im richtigen Leben lassen sich Biografien freilich nur selten auf solche Muster reduzieren. Deshalb braucht man gar nicht mit Johnny Cashs Lebensgeschichte vertraut zu sein, um zu ahnen, dass „Walk the Line“ diese erheblich vereinfacht, während der Film einige Genremuster besonders rigoros anwendet. Die Handlung beginnt 1968 mit Johnny Cashs berühmtem Konzert im Folsom Prison, dessen Schallplattenfassung lange Jahre die meistverkaufte Country-LP war. In einzelnen, sukzessive ins Gefängnisinnere führenden Einstellungen geht die Kamera einem herrlich primitiven Dröhnen auf den Grund, das derweil die Tonspur dominiert. Während seine Band dem schwerkriminellen Publikum mit durchdringendem Rhythmus bereits kräftig einheizt, sieht man Cash allein hinter der Bühne – in diesem Fall: in der Gefängniswerkstatt, wo er unmittelbar vor seinem Auftritt ge

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