Mädchen am Sonntag

Dokumentarfilm | Deutschland 2005 | 79 Minuten

Regie: RP Kahl

Die Schauspielerinnen Laura Tonke, Katharina Schüttler, Inga Birkenfeld und Nicolette Krebitz präsentieren sich in vier Selbstporträts, in denen sie quasi "sich selbst spielen", sich also selbst darstellen und sich auf persönliche Weise dem Zuschauer mitteilen. Auf ihre jeweils individuelle Art reden sie charmant und sympathisch, wobei sie sich stets auch ein wenig inszenieren, doch zwischen den Zeilen auch etwas von ihrer jeweiligen Persönlichkeit zu erkennen geben. Vor allem Zuschauer, die die Darstellerinnen in Filmen oder auf der Bühne beeindruckt haben, werden sich gerne auf die filmischen "Sonntagsspaziergänge" mit ihnen einlassen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2005
Regie
RP Kahl
Buch
RP Kahl
Kamera
Tanja Trentmann
Musik
Tom Weitemeier · Alexander Kraut
Schnitt
Stephanie Kloss
Darsteller
Laura Tonke · Katharina Schüttler · Inga Birkenfeld · Nicolette Krebitz
Länge
79 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Dokumentarfilm

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen.

Verleih DVD
ip/good!movies (16:9, 1.78:1, DD2.0 dt.)
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Diskussion
Natürlich denkt man angesichts des Filmtitels sofort an den Stummfilm „Menschen am Sonntag“: an jene intensive, mitreißende halbdokumentarische Chronik im Berlin der Weimarer Republik (fd 9252/34 559), in der die Menschen nach einer langen Arbeitswoche sonntags Erholung und Entspannung am Wannsee suchen, wobei ihre Freizeit zur lustvoll-spontanen Selbstdarstellung gerinnt. Genau dies dürfte die Schnittmenge mit RP Kahls Film sein: dass vier junge deutsche Film- und/oder Theaterschauspielerinnen nicht in einer inszenierten Geschichte einen bestimmten fiktiven Charakter verkörpern, sondern „sich selbst spielen“, also eine vermeintlich authentische Rolle einnehmen, mit der sie sich selbst darstellen, sich auf persönliche Weise vermitteln, sich dem Zuschauer mitteilen. Jede der vier Frauen bekommt paritätisch ein Viertel der Filmzeit zugewiesen, sodass sich quasi vier knapp 20-minütige Kurzfilme aneinander reihen: keine Porträtfilme, sondern filmische Plattformen für die überwiegend (aber eben nicht nur)

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