Rohtenburg

- | Deutschland 2006 | 88 Minuten

Regie: Martin Weisz

Sensationsheischende Verfilmung der authentischen Geschichte des "Kannibalen von Rotenburg", der 2004 verurteilt wurde, weil er einen Mann tötete und dessen Geschlechtsteile verspeiste. Eine krude Mischung aus Kolportage und Psychohorror, die sich mit halbgaren filmischen Mitteln und dilettantischer Umsetzung an niedere Instinkte richtet.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2006
Regie
Martin Weisz
Buch
T.S. Faull
Kamera
Jonathan Sela
Musik
Steven Gutheinz
Schnitt
Sue Blainey
Darsteller
Thomas Kretschmann (Oliver Hartwin) · Keri Russell (Katie Armstrong) · Thomas Huber (Simon Grobeck) · Angelika Bartsch (Viktoria) · Nils Dommning (Karl)
Länge
88 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 18; f

Heimkino

Verleih DVD
Senator/Universum (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Armin Meiwes sah dieses Filmprojekt als gravierende Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte, doch sein Antrag auf eine einstweilige Verfügung blieb beim Landgericht Kassel Ende Januar 2006 ohne Erfolg. Der Vorstand der Senator Entertainment AG, Christopher Borgmann, reagierte darauf erfreut mit einer Pressemitteilung, in der es hieß: „Rohtenburg ist eine intensive Erfahrung der Extraklasse und letztlich nur inspiriert von wahren Ereignissen. Deshalb lassen wir uns von einem Straftäter wie Herrn Meiwes eine Herausbringung nicht verbieten.“ Diese „Herausbringung“ hat wirklich noch gefehlt; die aufsehenerregende Geschichte vom „Kannibalen von Rotenburg“, der 2004 zu achteinhalb Jahren Gefängnis verurteilt wurde, war bereits für die Presse, aber auch für die hiesige Pop-Kultur ein gefundenes Fressen: Der „Angriff der Penis-Esser“ lieferte die Vorlage für den Song „Mein Teil“ der zuverlässig unsubtilen Band Rammstein. Auch Rosa von Praunheim beschäftigte sich unter dem Titel „Dein Herz in meinem H

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