The Producers

- | USA 2005 | 134 Minuten

Regie: Susan Stroman

Ein vor dem Ruin stehender Broadway-Produzent und sein Buchhalter versuchen, durch einen akribisch geplanten Flop zu Geld zu kommen, landen stattdessen aber einen Hit. Verfilmung eines erfolgreichen Broadway-Musicals, basierend auf dem Spielfilmdebüt des Komponisten, Autors, Regisseurs und Schauspielers Mel Brooks ("Frühling für Hitler", 1967). Inszenatorisch an den klassischen Musicals der 1950er-Jahre ausgerichtet, überzeugt der Film durch seine perfekte Einheit aus Tanz, Gesang und Handlung, wobei den Schauspielern bemerkenswerte tänzerische Fähigkeiten entlockt werden. Auch durch die überbordende Spiellaune aller Akteure ein uneingeschränktes Vergnügen. - Sehenswert ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
THE PRODUCERS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2005
Regie
Susan Stroman
Buch
Mel Brooks · Thomas Meehan
Kamera
John Bailey · Charles Minsky
Musik
Mel Brooks · Thomas Meehan
Schnitt
Steven Weisberg
Darsteller
Nathan Lane (Max Bialystock) · Matthew Broderick (Leo Bloom) · Uma Thurman (Ulla) · Will Ferrell (Franz Liebkind) · Gary Beach (Roger DeBris)
Länge
134 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 12.

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar der Regisseurin sowie ein Feature mit acht im Film nicht verwendeten Szenen (20 Min.).

Verleih DVD
Sony (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Während die Verfilmungen erfolgreicher Andrew-Lloyd-Webber-Musicals wie „Evita“ (fd 32 325) und „Das Phantom der Oper“ (fd 36 826) an den Kinokassen floppten, gelang Hollywood mit der Adaption des Broadway-Klassikers „Chicago“ (fd 35 842) eine „Wiederauferstehung“ des seit Ende der 1960er-Jahre tot geglaubten Genres. Allerdings beklagt auch der Broadway seit Jahrzehnten das Fehlen talentierter Musical-Komponisten: Bis auf wenige Ausnahmen sorgen nur aufwändige Remakes traditionsreicher Shows für Glanz und Glamour an der 44. Straße. Dieser Stillstand mag auch Mel Brooks bewogen haben, aus seinem Spielfilmdebüt „The Producers“ („Frühling für Hitler“, fd 19 708) – eine respektlose Satire auf den Broadway-Betrieb – ein Bühnen-Musical zu entwickeln. Er fügte den beiden Songs des Films ein Dutzend weiterer Kompositionen hinzu, die er im Stil der großen Musical-Erfolge der 1950er-Jahre hielt. Der Erfolg gab ihm Recht. Seine zwischen burlesken Vaudeville-Songs, gef

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