V wie Vendetta

Comicverfilmung | USA/Deutschland 2006 | 132 Minuten

Regie: James McTeigue

Ein einsamer Freiheitskämpfer tritt im Gewand des historisch verbürgten Guy Fawkes auf, der im Jahr 1605 das englische Parlament in die Luft sprengen wollte, und sagt einem britischen Überwachungsstaat der nahen Zukunft den Kampf an. Aus dem kriminalistischen Katz-und-Maus-Spiel entwickelt sich bald eine Befreiungsbewegung, der eine ganze Armee von Freiwilligen angehört. Optisch wie inszenatorisch effektsichere Verfilmung eines populären Comic Strips, die in der Rechtfertigung des terroristischen Befreiungskampfs freilich nicht gerade subtile Töne anschlägt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
V FOR VENDETTA
Produktionsland
USA/Deutschland
Produktionsjahr
2006
Regie
James McTeigue
Buch
Andy Wachowski · Larry Wachowski
Kamera
Adrian Biddle
Musik
Dario Marianelli
Schnitt
Martin Walsh
Darsteller
Natalie Portman (Evey Hammond) · Hugo Weaving (V) · Stephen Rea (Finch) · Stephen Fry (Gordon Deitrich) · John Hurt (Sutler)
Länge
132 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Comicverfilmung

Heimkino

Im Gegensatz zur lediglich mit einem kurzen "Making of" (16 Min.) versehenen Standard Edition enthält die Special-Edition (2 DVDs) zusätzlich einige leidlich informative begleitende Kurzdokus zum Film (insgesamt etwa 45 Min.).

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Es gehört heute schon wieder zu einer anderen Zeitrechnung, dass Roland Emmerich in „Independence Day“ (fd 32 118) das Weiße Haus in die Luft jagte, um aus der Asche der amerikanischen Demokratie den Phoenix neuer Stärke aufsteigen zu lassen. Seit dem Fall der Twin Towers wacht eine Produzentenschar mit Argusaugen über die Unversehrtheit der nationalen Heiligtümer – zu nahe ist die Kunst der Inferno-Artists an die Wirklichkeit herangerückt. Mitten im proklamierten Kampf der Zivilisationen legt niemand mehr Lunte an die eigenen Fundamente, es sei denn, es treibt ihn gerade die Lust am Unbotmäßigen oder die Empörung über die als „homeland security“ bemäntelte Aushöhlung demokratischer Grundwerte und Rechte. Insofern gehört das explosive Spektakel „V wie Vendetta“ zur Avantgarde der derzeitigen Re-Politisierung Hollywoods, auch wenn die durch die „Matrix“-Trilogie

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