Der Tiger und der Schnee

Liebesfilm | Italien 2005 | 114 Minuten

Regie: Roberto Benigni

Ein motorisch überdrehter römischer Dichter verliebt sich in eine Autorin, die ihn jedoch abblitzen lässt. Als sie für ein Interview in den Irak reist und bei einem Bombenanschlag schwer verletzt wird, setzt er alles daran, um das Leben seiner Traumfrau zu retten. Ein poesiearmer, von hektischem Optimismus geprägter Film vor dem Hintergrund eines apokalyptischen Szenarios, das lediglich als opportuner Kontext für die kitschige Liebesgeschichte dient. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
LA TIGRE E LA NEVE
Produktionsland
Italien
Produktionsjahr
2005
Regie
Roberto Benigni
Buch
Roberto Benigni · Vincenzo Cerami
Kamera
Fabio Cianchetti
Musik
Nicola Piovani
Schnitt
Massimo Fiocchi
Darsteller
Roberto Benigni (Attilio de Giovanni) · Jean Reno (Fuad) · Nicoletta Braschi (Vittoria) · Tom Waits (Tom Waits) · Emilia Fox (Nancy Browning)
Länge
114 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Liebesfilm

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (4 Min.).

Verleih DVD
Concorde (16:9, 2.35:1, DD5.1 ital./dt., dts dt.)
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Diskussion
Im Jahr 2003, kurz vor Beginn des zweiten Irak-Kriegs, lebt der Dichter Attilio de Giovanni in Rom ganz für seine Poesie, unbehelligt von allen politischen Realitäten. Seine jüngste Gedichtsammlung trägt den Namen „Der Tiger und der Schnee“ und ist bei Kritik und Publikum gleichermaßen erfolgreich. In der Liebe hat Attilio weniger Glück. Auch wenn er jede Nacht davon träumt, seine Traumfrau, die schöne Autorin Vittoria, zu heiraten (wofür Tom Waits in einer schönen Nebenrolle den Song „You Can Never Hold Back Spring“ beisteuert), interessiert sich Vittoria nur wenig für den nervösen, sowohl rhetorisch als auch motorisch überdrehten Poeten. Er ist ihr lästig, und um ihn abzuwimmeln, gibt sie ihm ein absurdes Versprechen: Sol

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