Spiel auf Sieg

Sportfilm | USA 2006 | 118 Minuten

Regie: James Gartner

Mitte der 1960er-Jahre führt ein neuer Trainer eine bis dato unbedeutende texanische Universitätsmannschaft zur US-Meisterschaft in der höchsten Liga der Basketball-Vereinigung. Nach den vertrauten Regeln des Sportfilm-Genres konventionell inszeniert, schlägt der Film aus der Tatsache, dass er die authentische Geschichte der ersten gemischtrassigen Mannschaft der USA erzählt, kaum Kapital. Statt eine politisch-historische Einschätzung einzubeziehen, setzt er ausschließlich auf Emotionen, Bombast und Action, was vor allem Nicht-Fans des Basketball-Sports mitunter ermüdet. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
GLORY ROAD
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2006
Regie
James Gartner
Buch
Chris Cleveland · Bettina Gilois
Kamera
Jeffrey L. Kimball · John Toon
Musik
Trevor Rabin
Schnitt
John Wright
Darsteller
Josh Lucas (Coach Don Haskins) · Derek Luke (Bobby Joe Hill) · Austin Nichols (Jerry Armstrong) · Jon Voight (Coach Adolph Rupp) · Evan Jones (Moe)
Länge
118 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Sportfilm

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein Feature mit vier im Film nicht verwendeten Szenen (7 Min.).

Verleih DVD
Buena Vista (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Don Haskins ist ein Mann der klaren Worte und einer einfachen, sehr amerikanischen Erfolgsphilosophie. Immer wieder bekommen die Schützlinge des Basketball-Tainers sein Credo zu hören: Talent vorausgesetzt, braucht es Disziplin, Mut, Teamgeist und den Glauben an sich selbst, um die steinige Straße zum Ruhm erfolgreich zu beschreiten. Damit formuliert Haskins zugleich die inhaltliche Essenz eines ganzen Filmgenres. Nahezu jedes Sportdrama erzählt davon, wie sich die Protagonisten in Selbstbewusstsein, -disziplin und -verantwortung üben und zu wirklichem Mannschaftsgeist zusammenraufen müssen, um am Ende mit einem Sieg belohnt zu werden. Das ist in „Spiel auf Sieg“ nicht anders, und wie üblich sind es auch hier die Underdogs, die sich bis ganz nach oben kämpfen. Die Außenseiterrolle ist dabei doppelt konnotiert: Nicht nur handelt es sich bei den „Texas Western Miners“ um ein vollkommen unbekanntes College-Team, das sich in kürzester Zeit bis in die Meisterschaften der „N

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