We Can't Go Home Again

Drama | Japan 2006 | 111 Minuten

Regie: Fujiwara Toshi

In seinem Spielfilmdebüt verknüpft der Filmwissenschaftler und -kritiker Fujiwara Toshi (geb. 1970) fünf Geschichten junger Leute im Hexenkessel der japanischen Hauptstadt Tokio, erzählt über Wurzellosigkeit und Sinnsuche. Inszeniert als kollektive Improvisation, leidet der Film an mangelnder Verdichtung, gelegentlicher szenischer Redundanz und einer oft beliebig wirkenden Montage. Die ambitionierte Idee findet so zu keiner überzeugenden filmischen Form. (O.m.d.U.) - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
BOKARU WA MO KAERENAI
Produktionsland
Japan
Produktionsjahr
2006
Regie
Fujiwara Toshi
Kamera
Fujiwara Toshi
Musik
Simon Stockhausen
Schnitt
Fujiwara Toshi
Darsteller
Torii Mao (Mao) · Shimoda Atsushi (Atsushi) · Takasawa Kurumi (Kurumi, alias Satsuki) · Katori Yushin (Yushin) · Yamada Tetsuya (der Stalker)
Länge
111 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama

Diskussion
Für seinen ersten abendfüllenden Spielfilm orientierte sich der 1970 geborene Filmwissenschaftler und -kritiker Fujiwara Toshi an einschlägigen Vorbildern aus der Kinogeschichte: Ähnlich wie Robert Kramer und die amerikanische „Newsreel“-Group, eine Gruppierung linker Filmemacher, die in enger Verbindung zur Studentenbewegung stand, versuchte er, mit Hilfe einer kollektiven Improvisation das Lebensgefühl junger Tokioter zu erfassen. Von Nicholas Ray übernahm er den Titel eines Projekts, das Ray kurz vor seinem Tod mit Studenten realisieren wollte. Zugleich war Fujiwara Tochi bestrebt, „die Vitalität, die Energie der ungeheuren Zahl von Menschen, die in Tokio leben, einz

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