Die Bären sind los (2005)

Sportfilm | USA 2005 | 113 Minuten

Regie: Richard Linklater

Remake des gleichnamigen Sportfilm-Klassikers aus dem Jahr 1976, in dem sich ein bärbeißiger Coach und eine marode Jugend-Baseballmannschaft zusammenraufen müssen, um sich zu persönlichem und spielerischem Erfolg hochzuarbeiten. Der Film leidet an der platten Inszenierung seiner Gags ebenso wie an der Tatsache, dass die Jugendlichen keine wirkliche Kontrastfolie zu ihrem Coach abgeben, wodurch die Punk-Attitüde des Films verpufft. Billy Bob Thornton interpretiert den Part des Coach, den im Original Walter Matthau spielte, in Anlehnung an seine Rolle in "Bad Santa" als obszönen Wüstling. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
BAD NEWS BEARS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2005
Regie
Richard Linklater
Buch
Bill Lancaster · Glenn Ficarra · John Requa
Kamera
Rogier Stoffers
Musik
Ed Shearmur
Schnitt
Sandra Adair
Darsteller
Billy Bob Thornton (Morris Buttermaker) · Greg Kinnear (Roy Bullock) · Marcia Gay Harden (Liz Whitewood) · Sammi Kane Kraft (Amanda Whurlitzer) · Ridge Canipe (Toby Whitewood)
Länge
113 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Sportfilm

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und der beiden Drehbuchautoren sowie ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen.

Verleih DVD
Paramount (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Es bedarf keiner allzu großen Fantasie, um sich auszumalen, welches Kalkül das Remake von „Die Bären sind los“ motiviert haben dürfte. Weil bei dem Stoff fast alle Figuren im Kindesalter sind und die einfache Handlung größtenteils auf Baseball-Plätzen spielt, mussten weder teure Stars noch ein hoher Produktionsaufwand einkalkuliert werden. Trotzdem durfte ein gewisses kommerzielles Potenzial vorausgesetzt werden, war Michael Ritchies gleichnamiges Original (fd 20 094) doch einer der erfolgreichsten Filme des Jahres 1976 und hat dank seines spröden Charmes immer noch treue Fans. Richard Linklater wiederum musste als perfekte Wahl für die Regie der neuen Fassung erscheinen: In „School of Rock“ (fd 36 354) schlug er einen ähnlich unsentimentalen und doch warmen Ton wie Ritchie an, als er e

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren