Musical | USA 2005 | 134 Minuten

Regie: Chris Columbus

Frei nach Puccinis Oper "La Bohème" erzählt die Verfilmung der Broadway-Rock-Oper die Geschichte(n) einer Wohngemeinschaft im East Village von New York, die in Zeiten von latenter Armut und AIDS ums Überleben und die Bewahrung von zwischenmenschlichen Beziehungen als Quell der Lebensfreude kämpft. Ein eher steifer Reigen aus durch Rezitative verbundenen gesanglichen Glanznummern, der die Möglichkeiten des Mediums Film nicht auszuschöpfen weiß und keine eigene Handschrift im Umgang mit dem Stoff erkennen lässt. Überzeugend sind indes die zumeist aus dem Broadway-Original übernommenen Darsteller. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
RENT
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2005
Regie
Chris Columbus
Buch
Stephen Chbosky
Kamera
Stephen Goldblatt
Musik
Jonathan Larson
Schnitt
Richard Pearson
Darsteller
Rosario Dawson (Mimi) · Taye Diggs (Benny) · Wilson Jermaine Heredia (Angel) · Jesse L. Martin (Tom Collins) · Idina Menzel (Maureen)
Länge
134 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Musical

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und von Teilen der Crew. Die Special Edition (2 DVDs) enthält als Bonusmaterial zudem u.a. ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen, inklusive eines alternativen Filmendes, sowie die aufschlussreiche zweistündige Dokumentation "No Day But Today" über die Produktionsbedingungen des Musicals und seiner Verfilmung.

Verleih DVD
Sony (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl.)
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Diskussion
Die Szenerie zu Beginn erinnert an „A Chorus Line“ (fd 25 437), wenn einem im Halbdunkel eines leeren Theatersaals die Hauptdarsteller in einer Reihe am Bühnenrand gegenüberstehen und für einen Augenblick Stille herrscht, bevor die Musik einsetzt. Als dann mit „Seasons Of Love“ gleich die bekannteste Nummer des Musicals zum Besten gegeben wird, entwickelt sich neben den Emotionen, die der typische Broadway-Song evoziert, auch ein gewisses Unbehagen angesichts der Transformation des Stücks von der Bühne zum Film. Das Entrée zum Film wirkt wie ein verkrampftes Versichern, dass das, was kommen wird, Klasse habe: Berühmte Nummern werden von jenen Interpreten gesungen, die durch sie bereits auf der Bühne bekan

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