Shnat Effes - Die Geschichte vom bösen Wolf

Drama | Israel 2004 | 131 Minuten

Regie: Joseph Pitchhadze

Vier Schicksale in Tel Aviv: Ein Hausverwalter, der sich mit seiner Frau streitet, überfährt versehentlich den Hund eines Blinden, dem er sich freundschaftlich annähert. Seine Frau hat eine Affäre mit einem Tontechniker, während sich eine einsame junge Mutter, die vom Hausverwalter auf die Straße gesetzt wurde, vergebens um Arbeit bemüht. Der Film verwebt die Episoden zu einem verschachtelten Porträt, wobei er die Einzelschicksale eher oberflächlich entwirft und ästhetisch steril bleibt. (O.m.d.U.) - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
SHNAT EFFES
Produktionsland
Israel
Produktionsjahr
2004
Regie
Joseph Pitchhadze
Buch
Joseph Pitchhadze · Dov Stoyer
Kamera
Itai Ne'eman
Musik
Ishai Adar
Schnitt
Dov Stoyer
Darsteller
Menashe Noï (Ruven) · Sarah Adler (Anna) · Moni Moshonov (Eddie) · Keren Mor (Michal) · Ezra Kafri (Robinson)
Länge
131 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama

Diskussion
Erzählt werden vier unterschiedliche Geschichten im Schatten der Wolkenkratzer der israelischen Metropole Tel Aviv, die parallel nebeneinander laufen und sich immer wieder überschneiden. Dabei haben alle Hauptfiguren etwas Gebrochenes, Hilfloses und sind in psychischer Abhängigkeit verhaftet. In den ersten Bildern des Films bewegt sich ein weiß gekleideter, blinder Mann rhythmisch vor den großen Wohnzimmerspiegeln seiner Wohnung. Sein Hund wartet geduldig auf ihn. Bald gehen sie zu einem Spaziergang in die Nacht hinaus. Auf dem Weg zum Flughafen von Tel Aviv streiten indes ein Mann und eine Frau im Auto. Der Hausverwalter Reuven und seine Frau, die Radioautorin Michal, beide um die 40, waren sich immer einig, keine Kinder in eine Welt

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