Scary Movie 4

Science-Fiction | USA 2006 | 83 Minuten

Regie: David Zucker

Vierte Folge der "Scary Movie"-Filmreihe, deren erklärtes Ziel es ist, in erster Linie das Horror- und Science-Fiction-Genre parodistisch auszuschlachten. Ohne eine erkennbar eigenständige Geschichte bietet der Film eine Abfolge von Persiflagen auf erfolgreiche Produktionen der letzten Jahre (vor allem Spielbergs "Krieg der Welten"), wobei er sich nur in wenigen Ausnahmen durch komödiantisches Fingerspitzengefühl auszeichnet. In den meisten Szenen herrschen Slapstick und Brachialhumor vor, was gelegentlich funkt, auf Dauer aber stark ermüdet und insgesamt gesehen nicht jedermanns Sache sein dürfte. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
SCARY MOVIE 4
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2006
Regie
David Zucker
Buch
Jim Abrahams · Craig Mazin · Pat Proft
Kamera
Thomas E. Ackerman
Musik
James L. Venable
Schnitt
Craig Herring · Tom Lewis
Darsteller
Anna Faris (Cindy Campbell) · Regina Hall (Brenda Meeks) · Simon Rex (George) · Leslie Nielsen (Präsident Harris) · Kimani Ray Smith
Länge
83 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Science-Fiction | Komödie | Horror

Heimkino

Die deutsche DVD-Fassung ist identisch mit der amerikanischen "Unrated"-Fassung, die gut sechs Minuten an Szenen enthält, die aufgrund der sexuellen Bezüge von der amerikanischen Zensurbehörde entfernt worden sind. Da sich die deutsche Kinofassung auf die gekürzte amerikanische Kinofassung ("R-Rated"-Fassung) bezieht, ist die deutsche DVD-Fassung deutlich länger als diese. Die Extras der DVD umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs, des Produzenten Robert Weiss und des Drehbuchautoren sowie ein Feature mit 16 im Film nicht verwendeten Szenen (13 Min).

Verleih DVD
Buena Vista (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Persiflagen sind problematisch. Nur selten gelingt es, den vertrauten Plot und die vertrauten Figuren so durch den Kakao zu ziehen, dass sich, wenn schon keine eigenständige Geschichte, so doch zumindest ein eigenständiger Humor entwickelt. Die Reihe „Scary Movie“ ist ein gutes Beispiel für misslungene Persiflagen. Entstand der erste Teil noch unter dem Eindruck des Erfolgs von Wes Cravens „Scream“ (fd 32 822), entpuppten sich die nachfolgenden Produktionen als alljährliche Blödel-Zusammenfassung der erfolgreichsten Filme aus den Genres Horror und Science Fiction. In der vierten Variation dieses Schemas, bei der wie schon in Teil Drei David Zucker Regie führt, bewohnt Cindy Campbell, das dumme Haupt-Blondchen der Serie, das verflucht

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