Dance! Jeder Traum beginnt mit dem ersten Schritt

Drama | USA 2005 | 117 Minuten

Regie: Liz Friedlander

Ein erfolgreicher Tanzschullehrer gerät an eine öffentliche Schule, wo er Totalverweigerern mit Standard- und lateinamerikanischen Tänzen Selbstwertgefühl und soziale Kompetenz beibringt. Frei nach dem schon im Dokumentarfilm "Mad Hot Ballroom" (2005) porträtierten Integrationskonzept des Tanzlehrers Pierre Dulaine, das hier zu einem bemühten Sozialdrama fiktionalisiert wird. Der Film leidet unter dem wenig überzeugenden Hauptdarsteller sowie am Misstrauen zum eigenen Sujet, das die klassische Musik zunehmend mit modernen HipHop-Rhythmen für jugendliche Kinogänger kompatibel macht. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
TAKE THE LEAD
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2005
Regie
Liz Friedlander
Buch
Dianne Houston
Kamera
Alex Nepomniaschy
Musik
Swizz Beatz · Aaron Zigman
Schnitt
Robert Ivison
Darsteller
Antonio Banderas (Pierre Dulaine) · Rob Brown (Rock) · Alfre Woodard (Augustine James) · Dante Basco (Ramos) · Lyriq Bent (Easy)
Länge
117 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama | Tanzfilm

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs und des Cutters sowie ein kommentiertes Feature mit sieben im Film nicht verwendeten Szenen (6 Min.).

Verleih DVD
Warner (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Acht Millionen Dollar sind nicht viel in Hollywood, außer wenn es das Einspielergebnis eines kleinen Dokumentarfilms ist, der zudem noch tanzende Schulkinder zum Thema hat. „Mad Hot Ballroom“ (fd 37 311) avancierte im letzten Jahr zum Publikums- und Kritikerliebling, was in den Drehbuchstuben an der amerikanischen Westküste die Alarmglocken klingeln ließ. Gesellschaftlich vernachlässigte Jugendliche entdecken durch Standard- und lateinamerikanische Tänze Verantwortungs- und Gemeinschaftsgefühl sowie Selbstbewusstsein und erhalten sogar die Chance zum sozialen Aufstieg. Was im frei erfundenen Drehbuch plump und pathetisch-abwegig erschien, schafft es über den Umweg einer Dokumentation als „wahre Geschichte“ doch noch zur Studioproduktion. Mit bewährten Filmen wie „Fa

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