Die Wiege der Sonne

Krimi | USA 1993 | 129 Minuten

Regie: Philip Kaufman

Ein Mordfall vor dem Hintergrund der versuchten Übernahme einer amerikanischen Computer-Chip-Firma durch einen japanischen Konzern. Die systemkritische politische Geschichte der Romanvorlage wurde zu halbherziger und kompromißlerischer Unterhaltung entschärft. Auch die hochkarätigen Schauspieler vermögen ihren unterprofilierten Rollen kaum Reiz abzugewinnen.

Filmdaten

Originaltitel
RISING SUN
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1993
Regie
Philip Kaufman
Buch
Philip Kaufman · Michael Crichton · Michael Backes
Kamera
Michael Chapman
Musik
Toru Takemitsu
Schnitt
Stephen A. Rotter · William S. Scharf
Darsteller
Sean Connery (John Connor) · Wesley Snipes (Web Smith) · Harvey Keitel (Tom Graham) · Cary-Hiroyuki Tagawa (Eddie Sakamura) · Kevin Anderson (Bob Richmond)
Länge
129 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Genre
Krimi | Literaturverfilmung

Heimkino

Verleih DVD
Fox (16:9, 1.85:1, DD5.0 engl., DD2.0 dt.)
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Diskussion
Kurz nachdem Michael Crichtons "Jurassic Park" (fd 30 396) die Leinwände im Sturm eroberte, kommt die Verfilmung eines anderen Crichton-Romans, eines engagierteren, politischen, seine Leser aufregenden Stücks Bestseller-Literatur, das einen zündenden Stoff für einen ebenso spannenden wie streitbaren Film hätte abgeben können. Doch trotz Sean Connery und Wesley Snipes in den Hauptrollen entpuppt sich "Die Wiege der Sonne" als halbherzige, kompromißlerische und über weite Strecken einfach langweilige Kino-Unterhaltung. Was im Roman eine mit viel Hintergrund versehene Attacke gegen die amerikanisch-japanische Handelspolitik des letzten Jahrzehnts ist, verflacht in Philip Kaufmans Film zu einer ambitiös drapierten Mischung aus "Schwarzer Regen" (fd 28 128) und "Basic Instinct" (fd 29 576). Vermutlich aus Furcht. der Film könne als rassistisch mißverstanden werden, ist von Crichtons "Weckruf für ein Am

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