Lemmy (2002)

Musikfilm | Deutschland 2002 | 100 Minuten

Regie: Peter Sempel

Eigenwilliges Porträt von Lemmy Kilminster, Bassist, Sänger und Gründungsmitglied der Heavy-Metal-Band Motörhead, deren reduzierter, aggressiver Sound ihr nicht nur Fans beschert hat. Der Film ist weniger ein Beitrag zur Musikhistorie als ein Vehikel für Fans sowie eine Liebeserklärung an Kilminster. Dieser bemüht sich tatkräftig, alle Vorurteile und Klischees des rauen Musikers zu bedienen, gewährt am Rande aber doch auch einige beredte Einblicke in sein nihilistisch-stoisches Weltbild. (O.m.d.U.) - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2002
Regie
Peter Sempel
Buch
Peter Sempel
Kamera
Peter Sempel · Tamara Goldsworthy
Musik
Motörhead
Länge
100 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Musikfilm | Dokumentarfilm
Diskussion
„We are Motörhead – and we’re gonna kick your ass!“. So oder ähnlich beginnen seit über 30 Jahren Motörhead-Konzerte, denen nachgerühmt wird, sie durchbrächen live regelmäßig die 120 Dezbiel-Schwelle. 1975 von Ian „Lemmy“ Kilminster, Larry Willis und Lucas Fox gegründet, galt Motörhead einmal als die schnellste, lauteste und hässlichste Band der Welt, deren schnörkelloser, aufs Wesentliche reduzierter Sound vielleicht die Essenz von Heavy Rock ist. Popgeschichtlich dürfte es sich bei Motörhead um das „missing link“ zwischen bluesigem ProgRock und Punkrock handeln, vergleichbar vielleicht mit Stooges oder den New York Dolls. Doch um Musikhistorie geht es in Peter Sempels „Lemmy“ nur sehr am Rande, vielmehr ist dieser „cinemaveritemotörartpunkfilm“ ein Fan-Vehikel, eine Liebeserklärung an den Stoizismus von Lemmy Kilminster, der nach all den Jahren das letzte verbliebene Gründungsmitglied von Motörhead ist. „Lemmy“ ist der Film eines Fans für Fans – worin seine Redundanz begründet lie

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