Dabei sein ist alles

Sportfilm | USA 2005 | 94 Minuten

Regie: Barry W. Blaustein

Ein Mann lässt sich als Teilnehmer in die "Special Olympics" für geistig Behinderte einschleusen. Seine Teamkollegen durchschauen den Schwindel zwar, spannen ihn aber für ihre Zwecke ein, weil sie einem unsympathischen Rivalen den Sieg streitig machen wollen. Die Komödie nimmt mit derbem Humor das Verhältnis von geistig Behinderten und "Gesunden" aufs Korn, wobei sie auf Sentimentalitäten verzichtet und nicht von der Integration eines Behinderten, sondern von der eines "Normalen" erzählt. Teilweise mit geistig behinderten Schauspielern besetzt, betritt sie Neuland in der filmischen Auseinandersetzung mit Behinderung, verliert inszenatorisch dabei aber zunehmend an Schwung. - Ab 14 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
THE RINGER
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2005
Regie
Barry W. Blaustein
Buch
Ricky Blitt
Kamera
Mark Irwin
Musik
Mark Mothersbaugh
Schnitt
George Folsey jr.
Darsteller
Johnny Knoxville (Steve Barker) · Brian Cox (Gary) · Katherine Heigl (Lynn Sheridan) · Jed Rees (Glen) · Geoffrey Arend (Winston)
Länge
94 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14 möglich.
Genre
Sportfilm | Komödie

Heimkino

Verleih DVD
Fox (1:1.85/16:9/Dolby Digital 5.1)
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Diskussion
Lasst mich gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, lasst mich mutig mein Bestes geben.“ Der offizielle Eid der Special Olympics ist den römischen Gladiatoren entlehnt. Der deutsche Titel des Films kommt vergleichsweise zaghaft daher, was überhaupt nicht zum Humor der Brüder Peter und Bobby Farrelly passt, die hier als ausführende Produzenten fungieren: „Verrückt nach Mary“ (fd 33393), „Dumm und Dümmer“ (fd 31275) oder „Unzertrennlich“ (fd 36314) waren keine zimperlichen Filme, wenn es darum ging, Gags aus körperlichen oder mentalen Handicaps herauszuschlagen. Und doch war diesen Komödien eine Tendenz zur Minderheitenperspektive gemein: Man lachte öfter mit den gepiesackten Figuren, statt sich über sie lustig zu machen. Nach der Devise „Schneller, höher, weiter“ geht der TabuzonenHindernislauf nun in die nächste, heiklere Runde, aufs Terrain der Special Olympics nämlich – des WettkampfProgramms für geistig Behinderte (nicht zu verwechseln mit den Paralympics). Die erste Hürde musste das Drehbuch bei den Organisatoren der Sportveranstaltung selbst nehmen. Die begrüßten, dass sich der Film den Abbau von

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