Hard Candy

- | USA 2004 | 103 Minuten

Regie: David Slade

Ein übers Internet arrangiertes Treffen zwischen einer 14-jährigen Schülerin und einem 30-jährigen Kunstfotografen endet in der Wohnung des sympathisch wirkenden Yuppies. Hier kippt die Situation, als das Mädchen den Mann betäubt, fesselt und systematisch zu foltern beginnt, weil er ein vermeintlicher Kinderschänder sein soll. Der formal ambitionierte, thematisch aber fragwürdige Selbstjustiz-Thriller sanktioniert seinen Stoff völlig kritik- und distanzlos und stellt dabei Folter als moralisch legitimes (Unterhaltungs-)Mittel dar.

Filmdaten

Originaltitel
HARD CANDY
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2004
Regie
David Slade
Buch
Brian Nelson
Kamera
Jo Willems
Musik
Harry Escott · Molly Nyman
Schnitt
Art Jones
Darsteller
Patrick Wilson (Jeff Kohlver) · Ellen Page (Hayley Stark) · Sandra Oh (Judy Tokuda) · Jennifer Holmes · Gilbert John
Länge
103 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 18; f

Heimkino

Die Standard Edition enthält u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs mit dem Autor und einen dt. untertitelbaren Audiokommentar der beiden Hauptdarsteller. Die Extras der Special Edition (2 DVDs) umfassen zudem u.a. ein Feature mit sechs im Film nicht verwendeten Szenen (10 Min.) sowie ein ausführliches "Making of" (52 Min.).

Verleih DVD
Autobahn/Universum (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
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Diskussion
In den Chat Rooms des World Wide Web werden wilde, unverbindliche Kontakte geknüpft. Doch wer weiß, was passiert, wenn aus einem virtuellen Treffen eine tatsächliche Begegnung wird? „Hard Candy“ beantwortet diese Frage mit einem „Worst Case“-Szenario. Der Film beginnt mit einer vielversprechenden Chat-Room-Romanze, einem erotischen Tête-à-tête zwischen dem Yuppi Jeff und Hayley, einer frühreifen 14-Jährigen. Der Vorspann ist noch nicht ganz vorbei, da haben sich die beiden via Web schon in einer Coffeehouse-Kette verabredet. Der 30-jährige wohlsituierte Kunstfotograf ist fasziniert von dem Mädchen; seine sympathisch zurückhaltende Art erweckt Vertrauen – bei Hayley und beim Zuschauer gleichermaßen. Zunächst wirkt es auch noch ganz harmlos, als Jeff Hayley auf einen Drink mit zu sich in seine abgelegene Villa nimmt; doch wenn die Dialoge langsam spitzfindiger und doppeldeutiger werden, ahnt m

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