Das Haus am See

- | USA 2006 | 98 Minuten

Regie: Alejandro Agresti

Ein Ärztin aus Chicago lernt auf mysteriöse Weise via Briefkontakt einen Architekten kennen, der zwei Jahre vor ihr lebt. In ihrer Korrespondenz spiegelt sich bald eine wachsende Vertrautheit, die in Versuchen mündet, die Zeitdifferenz zu überwinden. Remake eines koreanischen Mystery-Films, dessen rätselhaftes Potenzial zugunsten gängiger psychologischer Muster vernachlässigt wird. Die melancholische Romanze weiß in ihrer zurückgenommenen Inszenierung durchaus um den Projektionscharakter der fiktiven Beziehung, kommt aber gegen die sentimentale Konstruktion der Geschichte nicht an. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE LAKE HOUSE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2006
Regie
Alejandro Agresti
Buch
David Auburn
Kamera
Alar Kivilo
Musik
Rachel Portman · Prince · Paul Michael Van Brugge
Schnitt
Alejandro Brodersohn · Lynzee Klingman
Darsteller
Keanu Reeves (Alex Burnham) · Sandra Bullock (Kate Forster) · Shohreh Agdashloo (Anna) · Dylan Walsh (Morgan) · Willeke van Ammelrooy (Kates Mutter)
Länge
98 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein Feature mit fünf im Film nicht verwendeten Szenen (4 Min.).

Verleih DVD
Warner (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Alle großen Liebesgeschichten der Weltliteratur enden tragisch, weil es den Liebenden nicht vergönnt ist, auf Dauer zusammen zu kommen. In Alejandro Agrestis melancholischer Romanze würden sich die Protagonisten indes schon glücklich schätzen, wenn sie überhaupt einen Weg zueinander fänden. Denn Kate und Alex trennt ein scheinbar unüberwindbarer Graben: Der Architekt lebt im Jahr 2004, die Ärztin aber im Jahr 2006. Ihr seltsamer Kontakt funktioniert über einen mysteriösen Briefkasten vor dem titelgebenden Haus am See. Darin hinterlässt Kate die Bitte, ihre Post nachzusenden, als sie in Chicago eine Stelle antritt. Der vermeintliche Nachmieter, der das filigrane, mit Glas und Stahl errichtete Bauwerk zwei Jahre früher erwirbt, braucht sich über ihre kryptische Nachricht nicht lange den Kopf zu zerbrechen, da das Zeitfenster schnell erkannt und als rätselhafte Kuriosität neugierig erprobt wird. In den folgenden Wochen wandern deshalb zahllose Briefe hin und her, in denen sich bald eine wachsende Vertrauthe

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