Hui Buh - Das Schlossgespenst

Kinderfilm | Deutschland 2005 | 102 Minuten

Regie: Sebastian Niemann

Ein betrügerischer Ritter, der vor Ewigkeiten in ein Gespenst verwandelt wurde, wird durch die Ankunft des königlichen Erben vor neue Herausforderungen gestellt und in haarsträubende Abenteuer verwickelt. Verfilmung einer erfolgreichen Hörspiel-Serie, die durch ein unausgereiftes Drehbuch und eine allzu schwache Inszenierung viel vom Charme der Vorlage verschenkt und allenfalls durch ihre aufwändigen Spezial-Effekte beeindruckt. Einige allzu drastische Gruselszenen dürften den kleinsten Fans der Serie die Freude trüben. - Ab 8.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2005
Regie
Sebastian Niemann
Buch
Sebastian Niemann · Dirk Ahner
Kamera
Gerhard Schirlo
Musik
Egon Riedel
Schnitt
Moune Barius
Darsteller
Michael "Bully" Herbig (Hui Buh/Ritter Balduin) · Christoph Maria Herbst (König Julius, der 111.) · Heike Makatsch (Leonora Gräfin zu Etepetete) · Ellenie Salvo González (Konstanzia) · Nick Brimble (Ritter Adolar/Daalor)
Länge
102 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 8.
Genre
Kinderfilm | Literaturverfilmung

Heimkino

Standard Edition und Special-Edition (2 DVDs) enthalten einen Audiokommentar mit den Hauptdarstellern, dem Regisseur sowie dem Produzenten Christian Becker. Die umfangreiche Special Edition enthält zudem ein Feature mit im Film nicht enthaltenen Szenen (17 Min.) und ein Feature mit Storyboards (8 Min.).

Verleih DVD
Highlight (16:9, 2.20:1, DD5.1 dt., dts dt.)
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Diskussion
Eigentlich erstaunlich, dass eine der beliebtesten deutschen Kinder-Hörspielserien – 23 Folgen entstanden von Ende der 1960er- bis Mitte der 1980er-Jahre – so lange auf ihre Leinwandbearbeitung warten musste. Sind bekannte (Kinder-)Bücher und ihre auditiven Ableger doch immer ein Erfolgsgarant an der Kinokasse, weil sich die Erinnerungen der Eltern an die eigene Rezeption mit den aktuellen Lese- und Hörgewohnheiten ihrer Sprösslinge treffen. Doch angeblich war der Schöpfer von Hui Buh, Eberhard Alexander Burgh (1929–2004), nicht weniger kauzig als sein Schlossgespenst. Jahrelang soll er um den Wert der Rechte gepokert haben, bloß um kurz nach Unterzeichnung des Vertrags das Zeitliche zu segnen. Den Erlös hat er zuvor jedoch Berliner Waisenhäusern vermacht: das Geld, das von den Kindern kommt, sollte auch wieder an sie zurückgegeben werden. Die Geschichte beginnt an

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