Snakes on a Plane

Katastrophenfilm | USA 2006 | 105 Minuten

Regie: David R. Ellis

Der Zeuge eines brutalen Mordes wird per Flugzeug als Kronzeuge im Prozess gegen den Täter von Hawaii nach Los Angeles befördert. Hunderte an Bord geschmuggelte Giftschlangen und heftige Turbulenzen machen den Flug zu einer Achterbahnfahrt wechselnder Angstgefühle. Weniger Horror- als Katastrophenfilm, dessen stets am Rand der Geschmacklosigkeit angesiedelte Gags mit so viel entwaffnender Unbekümmertheit inszeniert sind, dass man sich das Lachen nicht verbeißen kann. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
SNAKES ON A PLANE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2006
Regie
David R. Ellis
Buch
John Heffernan · Sebastian Gutierrez
Kamera
Adam Greenberg
Musik
Trevor Rabin
Schnitt
Howard E. Smith
Darsteller
Samuel L. Jackson (Nelville Flynn) · Byron Lawson (Eddie Kim) · Nathan Phillips (Sean Jones) · Julianna Margulies (Claire Miller) · Rachel Blanchard (Mercedes)
Länge
105 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Katastrophenfilm

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs, des Darstellers Samuel L. Jackson, des Produzenten Craig Berenson, der Aufnahmeleiterin Tawny Ellis, des VFX Supervisors Eric Henry und des Regisseur des 2. Drehteams Freddie Hice sowie ein kommentiertes Feature mit zehn im Film nicht verwendeten Szenen (12 Min.). Des Weiteren enthält die umfangreiche Edition ein ausführliches vierteiliges "Making of" (47 Min.).

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Es gab einmal eine Zeit, da war ein Sujet wie dieses den billig produzierten B-Movies oder den repetitiven, aber schaurig schönen Horrorfilmen des Universal-Studios vorbehalten. Diese Ära ist längst Geschichte. Roger Corman-, Troma- und Freddy-Krueger-Filme ließen alle geschmacklichen Barrieren fallen und bereiteten den Weg für die ungeniert selbstgefälligen Trash-Movies, die heutzutage eine Art Subkultur des amerikanischen Kinos bedienen. Sie sichern sich ihre Gefolgschaft nicht zuletzt mit Hilfe des Internets, wo Bloggers jeder Provenienz Ideen und Themen des „junk cinema“ bereits durchspielen und propagieren, bevor die Filme selbst auf den Markt kommen. „Snakes on a Plane“ ist ein vorzügliches Beispiel dafür. Der sich selbst interpretierende Titel allein war Grund genug für einen Internet-Boom, der sich mit Windeseile auch auf renommierte Webseiten ausdehnte. Google offeriert inzwischen unter dem Filmtitel nicht weniger als 37 Mio. Resultate, und die Online-Enzyklopädie Wikipedia widmet sich dem

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