Krimi | USA 2006 | 110 Minuten

Regie: Rian Johnson

Ein Schüler rächt den Mord an seiner einstigen Geliebten und legt einer mit Drogen handelnden Schulhof-Mafia das Handwerk. Ein Film im Stil einer Dashiell-Hammett-Adaption, die alle Versatzstücke, Klischees und Handlungselemente eines klassischen "Film noir" aufweist, zugleich aber wie dessen unbefriedigende Travestie wirkt, weil die vorgeführten Gefühlswelten und Posen nicht recht zu den jugendlichen Protagonisten passen wollen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
BRICK
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2006
Regie
Rian Johnson
Buch
Rian Johnson
Kamera
Steve Yedlin
Musik
Nathan Johnson
Schnitt
Rian Johnson
Darsteller
Joseph Gordon-Levitt (Brendan) · Nora Zehetner (Laura) · Lukas Haas (Pin) · Noah Fleiss (Tugger) · Matt O'Leary (Brain)
Länge
110 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Krimi

Heimkino

Verleih DVD
Autobahn(Universum)/1:1.85/16:9/Dolby Digital 5.1/dts
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Diskussion
Im amerikanischen Kino ist der Schulhof traditionell ein hartes Pflaster, auf dem der Wettbewerb um Anerkennung und Beliebtheit mit allen Mitteln ausgetragen wird. Den verstörendsten Ausdruck jugendlicher Verlorenheit fand zuletzt Gus Van Sant in „Elephant“ (fd 36 420), der betont nüchternen Nacherzählung eines von zwei Schülern verübten Amoklaufs. Doch wie in Rian Johnsons „Brick“ zu sehen ist, kann man die blutige Ernte auch im Stil einer Dashiell-Hammett-Adaption einfahren. Die Geschichte um einen einsamen Schulstreuner, der seine getötete Liebe an einem Haufen jugendlicher Gangster rächt, ist ein klassischer Film noir, verwirrend, hartgesotten und im Herzen nihilistisch –

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