Little Miss Sunshine

Komödie | USA 2006 | 103 Minuten

Regie: Jonathan Dayton

Eine schrullige amerikanische Familie, deren Mitglieder mehr oder weniger an unterschiedlichsten Varianten des "Amerikanischen Traums" gescheitert sind, reist in einem klapprigen VW-Bus quer durch die USA, damit die kleine Tochter an einem Schönheitswettbewerb teilnehmen kann. Eine wunderbar einfallsreiche Komödie in Form eines subversiven Road Movie, das ein sympathisches Hohelied auf die Familie anstimmt und vor allem auch durch die hervorragenden Darsteller vorzüglich unterhält. - Sehenswert ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
LITTLE MISS SUNSHINE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2006
Regie
Jonathan Dayton · Valerie Faris
Buch
Michael Arndt
Kamera
Tim Suhrstedt
Musik
Mychael Danna · Devotcha
Schnitt
Pamela Martin
Darsteller
Abigail Breslin (Olive) · Greg Kinnear (Richard) · Paul Dano (Dwayne) · Alan Arkin (Großvater) · Toni Collette (Sheryl)
Länge
103 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 12.
Genre
Komödie | Road Movie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar der beiden Regisseure sowie ein kommentiertes Feature mit vier alternativen Filmschlüssen (5 Min.).

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion

Einen sonnengelben, klapprigen VW-Bus, die langen Highways zwischen New Mexiko und Kalifornien und eine ebenso schrullige wie hinreißende Familie aus sechs höchst unterschiedlichen Individuen: mehr braucht es für Jonathan Dayton und Valerie Faris nicht, um die wohl schönste und lustigste Komödie des Jahres zu kreieren. Dabei herrscht bei den Hoovers, von denen der Film erzählt, nicht gerade Friede, Freude, Eierkuchen; alle sind sie irgendwie an verschiedenen Varianten des „American Dream“ gescheitert – oder scheitern im Lauf des Films. Aber dass nicht nur Sieger Gewinner sein können und Verlierer nicht unbedingt Loser sein müssen, ist eine der Lektionen, die die Familie im Lauf einer großen Reise lernen wird. Die einzigen halbwegs normalen Mitglieder des Clans sind die von ihrer Rolle als Ernährerin und Fürsorgerin überforderte Mutter

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