Der tierisch verrückte Bauernhof

- | USA 2006 | 90 Minuten

Regie: Steve Oedekerk

Auf einem Bauernhof, auf dem alle Tiere sprechen können, ohne dass die Menschen dies ahnen, übernimmt ein junger Bulle nach dem Tod seines Vaters widerwillig die Leitung, wobei er gegen die partyhungrigen Hoftiere ebenso vorgehen muss wie gegen hungrige Kojoten. Unterhaltsamer Trickfilm in erstklassiger Computeranimation, mit plastischen Figuren und einigen hübschen Einfällen. Das Vergnügen trüben einige dann doch allzu unglaubwürdige Details sowie düstere (Kampf-)Szenen mit den "feindlichen" Kojoten. - Ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
BARNYARD
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2006
Regie
Steve Oedekerk
Buch
Steve Oedekerk
Musik
John Debney
Schnitt
Paul D. Calder
Länge
90 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 10.

Heimkino

Verleih DVD
Paramount (1:1.85/16:9/Dolby Digital 5.1)
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Diskussion
Um Tiere oder Fabelwesen glaubhaft zum Sprechen zu bringen, hilft ein bewährtes Konzept: Sie tun es nur, wenn die Menschen wegschauen. So auch auf diesem amerikanischen Bauernhof, wo die Tiere heimlich kommunizieren und sich aufrecht stellen, ausgelassen feiern und den Stall binnen Sekunden in einen Country-Club umbauen, komplett mit Bühne, Bar und Tanzboden. Generell dient das Schweigen im Angesicht der Menschen zwar dem Selbstschutz, im Falle des kleinwüchsigen und weichherzigen Bauern aber offenbar auch zum Schutz von dessen zarter Seele. Das bunte Treiben hat ein vorläufiges Ende, als das neben dem stoischen Esel einzige vernünftige Tier auf dem Hof stirbt: Ben, der Bulle und Anführer. Kurz zuvor hatte er noch einmal versucht, seinem Sohn Otis ins Gewissen zu reden, zumal der zu den größten Party-Löwen im

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