Glück in kleinen Dosen

- | USA/Deutschland 2005 | 108 Minuten

Regie: Arie Posin

In einem Niemandsland der amerikanischen Kleinstädte wollen sich die Menschen die vermeintliche Normalität ihres Lebens durch nichts stören lassen und versuchen, den Zustand angeblicher Seligkeit durch Drogenkonsum jedweder Art zu stabilisieren. Eine hinterhältig-komische Satire auf den "American way of life", deren Potenzial in der ironischen Brechung des Generationenkonflikts liegt, wobei den jugendlichen Protagonisten das Recht auf Rebellion verweigert wird, weil auch sie mit eskapistischen Lebensmodellen experimentieren. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
THE CHUMSCRUBBER
Produktionsland
USA/Deutschland
Produktionsjahr
2005
Regie
Arie Posin
Buch
Zac Stanford
Kamera
Lawrence Sher
Musik
James Horner
Schnitt
William S. Scharf · Arthur Schmidt
Darsteller
Jamie Bell (Dean) · Camilla Belle (Crystal) · Justin Chatwin (Billy) · Glenn Close (Carrie Johnson) · Rory Culkin (Charlie Stiffle)
Länge
108 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Verleih DVD
e-m-s (1:2,35/16:9/Dolby Digital 5.1)
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Diskussion
Mit dem parzellierten (Un-)Glück amerikanischer Vororte setzt sich Hollywood seit längerem kritisch auseinander. Schon Nicholas Ray blickte zu Beginn von „... denn sie wissen nicht, was sie tun“ (fd 4852) mit Skepsis auf die Wohnstraße, in der sich Natalie Wood und James Dean kennen lernen. Im Verlauf des Halbstarken-Dramas wurde das pastellfarbene Technicolor-Idyll der Vorgärten, Bungalows und ihrer Bewohner folgerichtig in nächtliches Dunkel getaucht. Ein halbes Jahrhundert später scheinen in der US-Gemeinde Hillside die Schattenseiten restlos ausgemerzt. Wird es Nacht, leuchtet das sanfte Aquamarin der Swimmingpools; tagsüber dringt sonnenblumengelbes Licht in jeden Winkel. Die Nachbarin lächelt auf ihrer Sommerparty wie ein Honigkuchenpferd. Dann hängt sich ihr Sohn auf; die Nachbarin lächelt weiter, nur eine Spur gezwungener. Auch die Familie Stiffle sieht im Todesfall, der sich im Haus gegenüber ereignet, keinen Grund zum Grübeln. Nur der ältere Sohn Dean – er hat die Leiche seines Schulfreundes Troy gefunden – soll von den Vitaminpillen, die seine Mutter am Te

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