Nacho Libre

Komödie | USA 2006 | 92 Minuten

Regie: Jared Hess

Ein dicker Mönch träumt davon, als Luchador, als mexikanischer Catcher, in den Ring zu steigen, um Geld für Waisenkinder, aber auch die Anerkennung einer schönen Nonne zu gewinnen. Hölzern inszenierte Parodie auf eine mexikanische Spielart des Catchens, die von vereinzelten Pointen und kuriosen Wendungen lebt, außer ihrem begnadeten Hauptdarsteller aber wenig Glanz entfaltet und eher angetan ist, Vorurteile zu bestätigen. - Ab 14 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
NACHO LIBRE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2006
Regie
Jared Hess
Buch
Jared Hess · Jerusha Hess · Mike White
Kamera
Xavier Pérez Grobet
Musik
Danny Elfman
Schnitt
Billy Weber
Darsteller
Jack Black (Nacho) · Ana de la Reguera (Schwester Encarnción) · Héctor Jiménez (Esqueleto) · Darius Rose (Chancho) · Moises Arias (Juan Pablo)
Länge
92 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14 möglich.
Genre
Komödie

Heimkino

Verleih DVD
Paramount (1:1,85/16:9/Dolby Digital 5.1)
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Diskussion
Um an einer Parodie wirklich Spaß zu haben, muss man mit der Sache, die parodiert wird, zumindest in groben Zügen vertraut sein. Wer den Gegenstand einer ironischen Überzeichnung nicht kennt, kann letztere unmöglich gebührend würdigen. Insofern bekommt das deutsche Kinopublikum im Falle von „Nacho Libre“ ein Problem, denn der Film macht sich über ein Phänomen lustig, das hierzulande wohl nicht einmal von einer kleinen Kultgemeinde verfolgt wird. Die Rede ist von einer spezifisch mexikanischen Spielart der Catchens, bei der die Kämpfer in der Regel sowohl im Ring als auch bei allen anderen öffentlichen Auftritten Gesichtsmasken tragen. Das sogenannte „lucha libre“ wird freilich auch in den USA kaum wahrgenommen, weshalb man

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