Children of Men

Science-Fiction | USA/Großbritannien 2006 | 110 Minuten

Regie: Alfonso Cuarón

In nicht allzu ferner Zukunft ist die Menschheit unfruchtbar geworden. Ein Angestellter wird von seiner Ex-Frau in die Aktionen einer Untergrundorganisation verwickelt und soll die letzte schwangere Frau, eine farbige Immigrantin, sowohl vor Terroristen als auch vor Polizei und Militär schützen. Das eindrucksvolle pessimistische Zukunftsgemälde entwirft mit vielschichtigen Figuren eine düstere Version der Weihnachtsgeschichte und verbindet sie mit den Eigenschaften eines packenden, geradlinig erzählten Genrethrillers. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
CHILDREN OF MEN
Produktionsland
USA/Großbritannien
Produktionsjahr
2006
Regie
Alfonso Cuarón
Buch
Alfonso Cuarón · Timothy J. Sexton · Mark Fergus · Hawk Ostby · David Arata
Kamera
Emmanuel Lubezki
Musik
John Tavener
Schnitt
Alex Rodríguez
Darsteller
Clive Owen (Theodore Faron) · Julianne Moore (Julian Taylor) · Michael Caine (Jasper) · Chiwetel Ejiofor (Luke) · Charlie Hunnam (Patrick)
Länge
110 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Science-Fiction | Thriller

Heimkino

Die Extras der wenig ergiebigen Special Edition (2 DVDs) umfassen u.a. ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (2:30 Min.).

Verleih DVD
Universal (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
So mag eine Welt aussehen, die ihre Zukunft hinter sich weiß: Grau in grau unter einen düsteren Himmel geduckt, steht sie als Megalopolis vor uns, deren Fassadenmalern die Farbe ausgegangen ist. Rikschas fahren in den Straßen Londons, an jeder Ecke wachen schwer bewaffnete Polizisten, eine Bombe zerfetzt einen Häuserblock, und im Fernsehen läuft die endlos wiederholte Nachricht, dass der jüngste Mensch auf Erden ermordet wurde. „Children of Men“ spielt in einer nicht allzu fernen Zukunft, die gleichwohl durch eine Zeitenwende von unserer Gegenwart getrennt ist: Die Menschheit ist unfruchtbar geworden, seit 18 Jahren hat keine Frau mehr ein Kind zur Welt gebracht, und nichts hat daran etwas ändern können. Niemand weiß warum, aber die dramatischen Auswirkungen sind unverkennbar. Alfonso Cuarón, der mexikanische Regisseur von „Y tu mamá también“ (fd 35 382) und „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ (fd 36 535), braucht nicht lange, um das Bild einer in Auflösung befindliche

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