Fiorile

Drama | Deutschland/Italien/Frankreich 1992 | 118 Minuten

Regie: Paolo Taviani

Während einer Autofahrt in die Toskana erfahren die jüngsten Familienmitglieder von drei tragischen Ereignissen im Leben ihrer Vorfahren: von der unglücklichen Liebe eines Bauernmädchens zur Zeit der Napoleonischen Feldzüge, einer tödlich endenden Intrige hundert Jahre später und vom Schicksal eines jungen Mannes, der sich im Zweiten Weltkrieg in eine Widerstandskämpferin verliebt. Ein mit malerischer Finesse ausgebreiteter, aber allzu schleppend entwickelter historischer Bilderbogen, dessen ungebrochene Schicksalsgläubigkeit und schlichte Moral fast schon etwas Einfältiges haben. - Ab 14 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
FIORILE
Produktionsland
Deutschland/Italien/Frankreich
Produktionsjahr
1992
Regie
Paolo Taviani · Vittorio Taviani
Buch
Paolo Taviani · Vittorio Taviani · Sandro Petraglia
Kamera
Giuseppe Lanci
Musik
Nicola Piovani
Schnitt
Roberto Perpignani
Darsteller
Claudio Bigagli (Corrado/Alessandro) · Galatea Ranzi (Elisabetta/Elisa) · Michael Vartan (Jean/Massimo) · Lino Capolicchio (Luigi) · Constanze Engelbrecht (Juliette)
Länge
118 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14 möglich.
Genre
Drama | Historienfilm
Diskussion
Napoleons Truppen in Italien. Ein Bauernmädchen verliebt sich in einen französischen Soldaten. Der soll auf eine Geldtruhe aufpassen. Der Bruder des Mädchens raubt die Truhe hinter dem Rücken der Liebenden. Der Soldat wird erschossen, die Familie reich, das schwangere Mädchen halb wahnsinnig. Dieses Muster wiederholt sich hundert Jahre später. Eine junge Frau aus der inzwischen wohlhabenden Familie liebt unstandesgemäß einen Bauern. Der Bruder trennt sie durch Intrige. Als die junge Frau das erfährt, vergiftet sie ihre Brüder mit Pilzen - bei einem sonst heiteren Ausflug ins Grüne. Dritte Etappe: Während des Zweiten Weltkriegs verliebt sich der Sproß derselben Familie

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