Lonely Hearts Killers

Thriller | USA/Deutschland 2006 | 108 Minuten

Regie: Todd Robinson

Ein Serienmörderpaar verbreitet Ende 1940er-Jahre an der Ostküste der USA Angst und Schrecken, indem es sich an alleinstehende Frauen heran macht. Der nach wahren Begebenheiten inszenierte Noir-Thriller beschränkt sich auf die letzten beiden Opfer des mörderischen Paars und verbindet dies mit der Ermittlungsarbeit zweier frustrierter Polizeidetektive. Mit klassischen Genre-Elementen erzählt, gelingt dem Film nicht die Verdichtung zum Psychogramm der Täter, da die Inszenierung die angestrebte Nüchternheit unterläuft und den gut agierenden Darstellern immer wieder Sympathiewerte zubilligt. - Ab 16 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
LONELY HEARTS
Produktionsland
USA/Deutschland
Produktionsjahr
2006
Regie
Todd Robinson
Buch
Todd Robinson
Kamera
Peter Levy
Musik
Mychael Danna
Schnitt
Kathryn Himoff
Darsteller
John Travolta (Elmer C. Robinson) · James Gandolfini (Charles Hildebrandt) · Salma Hayek (Martha Beck) · Jared Leto (Raymond Fernandez) · Laura Dern (Rene)
Länge
108 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16 möglich.
Genre
Thriller

Heimkino

Verleih DVD
e-m-s (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
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Diskussion
Würde man sich bei einer Verfilmung der legendären Mordserie, die unter dem Titel „Lonely Hearts Killers“ in die Verbrechensgeschichte einging, ganz eng an die historischen Fakten halten, käme dabei wahrscheinlich krudestes Trash-Kino heraus. Schließlich ist der Fall von Ray Martinez Fernandez und Martha Beck nicht nur deshalb so spektakulär, weil das Serienmörderpaar zwischen 1947 und 1949 an der Ostküste Amerikas nachweislich 17 Frauen ermordete, sondern auch, weil es sich bei den beiden um ein buchstäblich „ungleiches Paar“ handelte. Fernandez, ein ausgesprochen schmaler, fast knochiger Mann, dachte mit obskuren Voodoo-Ritualen seine weiblichen Opfer sexuell an sich zu binden, seine Gefährtin Martha wurde von der damaligen Presse weniger aufgrund ihrer grausamen Bluttaten diffamiert als durch den Umstand, dass sie weit über 200 Pfund wog. Ihr enormes Körpergewicht galt in Verbindung mit ihrem Ruf einer „Sex-Sklavin“ als besonders skandalös. Todd Robinson verzichtet in seinem Remake von Leonard Kastles „Honeymoon Killers“ (fd 17 0

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